Kirchberg an der Pielach

Erstellt am 09. Januar 2018, 05:35

von Gila Wohlmann

Mann kollabierte im Wald. 80-Jähriger verlor bei „Poldlwarte“ das Bewusstsein. Sohn rief sofort den Notruf. Einsatzkräfte transportierten den Geschwächten mit viel Körperkraft sicher bis zum Bahnhof.

Mühsam gestaltete sich die Bergung des Mannes durch das Steilgelände bei der „Poldlwarte“.  |  NOEN, FF Kirchberg/Dirnbacher

Unterhalb der „Poldlwarte“ bei Schwerbach landete vergangenen Freitag der Notarzthubschrauber „Christophorus 15“. Etwas entfernt davon war ein 80-jähriger Mann, der gerade mit Waldarbeiten beschäftigt war, plötzlich kollabiert. Der Hubschrauber konnte jedoch am eigentlichen Einsatzort, im steilen Waldgelände, nicht landen.

„Der Abtransport der kranken Person gestaltete sich in diesem unwegsamen Gelände sehr schwierig“

Der Sohn des kurzzeitig Bewusstlosen alarmierte umgehend die Einsatzkräfte. Rasch waren Kameraden der Feuerwehren Kirchberg, Tradigist und Loich sowie die Bergrettung und Rettung am Einsatzort. Da in der Zwischenzeit der Mann aber wieder das Bewusstsein erlangte und von den Rettungskräften ausreichend erstversorgt werden konnte, wurde der Notarzthubschrauber nicht mehr benötigt. Die Rettungskräfte transportierten den Geschwächten durch das Steilgelände bis zum Bahnhof Schwerbach und übergaben ihn dort der Rettung.

Schon der Aufstieg verlangte den Helfern einiges ab.  |  NOEN

„Der Abtransport der kranken Person gestaltete sich in diesem unwegsamen Gelände sehr schwierig“, schildert Franz Dirnbacher von der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg. Doch das Zusammenspiel der Helfer klappte perfekt. Der 80-jährige Mann wurde in das Landesklinikum Lilienfeld gebracht.