Schwechat

Erstellt am 14. Februar 2018, 06:00

von Gerald Burggraf

Causa „Trappenweg“: Gemeinde erringt juristischen Sieg. Das Oberlandesgericht Wien gab Einspruch statt und entschied zugunsten Schwechats.

Symbolbild  |  Shutterstock.com, Africa Studio

Seit knapp zwei Jahren ist das Wohnbauprojekt „Trappenweg“ mit 360 Wohnungen vom Tisch. Zumindest die Umsetzung. Denn das Zustandekommen des Vorhabens sowie dessen Verlauf bis zum Rückzug der ausführenden Firma Gitabo ist seit Jahren ein Fall für die Gerichte.

In dem Prozess, den Schwechat mit der Gitabo-Mutter „Strauss Immobilien“ ausficht geht es um einen Streitwert von 100.000 Euro für den entstandenen Schaden. Zusätzlich fordert „Strauss Immobilien“ rund 40.000 Euro für den Kauf der Tochter Gitabo, der eigens für das „Trappenweg“-Projekt getätigt wurde.

"Unserer Berufung wurde zu 100 Prozent Recht gegeben"

In diesem Fall hat die Stadtgemeinde in erster Instanz am Landesgericht Korneuburg verloren. Daraufhin beschritt man den weiteren Rechtsweg und ging nun vor dem Wiener Oberlandesgericht (OLG) als Sieger hervor.

„Unserer Berufung wurde zu 100 Prozent Recht gegeben“, freut sich SP-Bürgermeisterin Karin Baier.

 


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