Erstellt am 09. Januar 2018, 02:46

von Ingrid Vogl

Niklas Grebin: Vom Farmteam ins U16-Nationalteam. Neben dem zweiten Team der Amstettner Wölfe geht Niklas Grebin nun auch für das U16-Nationalteam auf Torjagd.

Talentprobe. In der Meisterschaft geht Niklas Grebin im Farmteam der Amstettner Wölfe auf Torjagd. Der 15-Jährige wurde aber auch bereits ins U16-Nationalteam einberufen.  |  Kovacs

Seine ersten Schritte am Eis machte Niklas Grebin im Nachwuchs der Amstettner Wölfe. Schon bald wurde das Talent des Youngsters erkannt, was jedoch niemanden verwunderte, denn Eishockeyspielen liegt ja förmlich in der Familie.

Nach den Anfängen zu den Black Wings Linz

Seine Brüder Andreas und Lukas Friedl sowie Vater Dieter Grebin spielten jeweils in den beiden höchsten Eishockeyligen Österreichs. Seine Cousins Matti, Mika und Markku Savolainen sowie Christoph Koch haben ebenfalls etliche Spiele für die Wölfe bestritten und sind – wie seine Brüder und sein Vater – immer noch Bestandteil der Amstettner Teams.

Nach den Anfängen in Amstetten wechselte Niklas Grebin für einige Saisonen in den Nachwuchs der Black Wings Linz. Im Vorjahr beschloss er jedoch, seine berufliche Ausbildung vor die Eishockeyausbildung zu stellen und besucht daher seit September die IT-HTL in Ybbs.

Die Schlittschuhe und den Eishockeyschläger hängte der 15-Jährige aber nicht ganz an den Nagel. Grebin geht nun für das Farmteam der Amstettner Wölfe in der NÖ Landesliga auf Torjagd.

Schulausbildung vor Eishockeyausbildung

Im November wurde Niklas Grebin ins U16 Zukunft Talente Team – kurz Nationalteam – des ÖEHV einberufen. Ende des Jahres absolvierte er unter U16-Headcoach Gregor Baumgartner ein Trainingslager in Baselga die Pine (Italien), wo er auf bekannte Gesichter aus seiner Jugend-Bundesligazeit traf. Sich in kurzer Zeit ins neue Team einzufügen, fiel Grebin daher nicht sonderlich schwer.

Der Fokus bei den Trainingseinheiten wurde auf einen fehlerfreien Aufbau aus der Defense sowie auf das schnelle Umschalten von der Defense in die Offense gelegt. „Der Niveauunterschied vom Farmteam zum Nationalteam war weniger hoch als erwartet“, lautete Grebins Erfahrung.

Im Zuge des Trainingslagers wurden auch drei Testspiele abgehalten. Einmal spielte der rot-weiß-rote Nachwuchs gegen Slowenien, zweimal gegen Italien. Gegen Slowenien musste man sich erst in der Overtime geschlagen geben, gegen Italien bereits in der regulären Spielzeit. Alle drei Spiele gingen mit Amstettner Beteiligung über die Bühne.