Gmünd

Erstellt am 23. Januar 2018, 17:15

von Maximilian Köpf

Hiller holte Cupsieg in der Blockheide. Wolfgang Hiller dominierte auch in verschneiter Blockheide, fixierte Crosscupsieg. Kubicka siegte nach 2016 wieder.

Zeigt her eure Füße, hieß es heuer beim Gmünder Crosslauf durch die Blockheide. Der Wintereinbruch zum Wochenende sorgte nämlich am Samstag nicht nur für eine traumhafte Landschaft im Naturpark, sondern wegen der dicken Schneeauflage auch für schwere Bedingungen auf der ohnehin schon anspruchsvollen Laufstrecke.

Der Großteil der Läufer entschied sich für Stollenschuhe. Der Sieger hingegen griff auf Metall zurück. Wolfgang Hiller lief in Spikeschuhen einen souveränen Start-Ziel-Sieg ins Trockene. Die 5,7km absolvierte der Kremser in flotten 20:10min und nahm dabei seinem schärfsten Konkurrenten Jürgen Hable (Stollenschuhe) über eine halbe Minute ab. Trotz schlechter Vorzeichen. „Ich habe mich vor einer Woche etwas am Knie verletzt, konnte aufgrund der Schmerzen nicht laufen“, erzählt er. Der 37-Jährige war aber wohl vom Glücksgefühl beflügelt. Mit seinem vierten Sieg im vierten Antreten fixierte er nämlich den Crosscup-Gesamtsieg.

Den dritten Platz holte sich der Zwettler Alexander Bichl, der über seine Entscheidung pro Stollen glücklich war, wie er im Ziel verdeutlichte – 21:13min. Knapp am Podestplatz schrammte der auch auf Stollen laufende Heidenreichsteiner Stefan Apfelthaler als Vierter vorbei (21:43min).

Schnellste Dame war die Grünbacherin Irmi Kubicka (24:54), die auf Stollen ihren Sieg von 2016 wiederholte. Sie setzte sich von Beginn weg an die Spitze, verwies Verena Frühwirth (Stollen; 25:22) und Barbara Grabner (Spikes; 25:46) auf die Plätze.
Frühwirth und Grabner um Sieg in Echsenbach

Der Schlussakkord in der heurigen Crosslaufserie wird am 17. Februar in Echsenbach gespielt. Während bei den Herren Wolfgang Hiller mit seinen vier Siegen die Gesamtwertung schon in der Tasche hat, matchen sich bei den Damen noch Verena Frühwirth und Barbara Grabner um den Gesamtsieg. Letztere müsste in Echsenbach gewinnen, um Frühwirth noch abzufangen.