Gmünd

Update am 07. Februar 2017, 16:38

von Maximilian Köpf

Gmünder Crosslauf in der Blockheide. Crosslauf-Spezialist Reinhard Helmreich gewann in der heuer sehr kräfteraubenden Blockheide seinen ersten Bewerb.

Auf das Schuhwerk und die Technik kam‘s am Samstag bei der vorletzten Rennen der heurigen Crosslauf-Serie in der Blockheide an. Die warmen Sonnenstrahlen brachten die Schneedecke stellenweise zum Schmelzen und machten aus dem Gmünder Crosslauf eine kräfteraubende Rutschpartie, die sich einige Spitzenläufer, wie der schon als Gesamtsieger feststehende Christoph Laister, Alois Redl oder Jürgen Hable, ersparten.

Das fordernde Rennen war eine Angelegenheit für den Crosslauf-Spezialisten des Veranstalterklubs LT Gmünd, Reinhard Helmreich. Der Langschlager, der anders als viele andere Top-Läufer in Spike-Schuhe geschlüpft war, setzte sich nach dem Start schnell an die Spitze und lag vor dem ersten von drei Anstiegen zum Start/Ziel-Gelände beim Aussichtsturm schon etliche Meter in Führung. Mit kleinen Schritten und viel Power für die Bergaufpassagen nahm er der Konkurrenz kontinuierlich Zeit ab. „Da kann er seine Kraft ausspielen“, freute sich LT-Gmünd-Obmann Bernhard Bock mit seinem Vereinskollegen. Nach drei Runden und 22:14 Minuten beendete Helmreich seinen Sololauf – und wirkte im Ziel nach seiner Siegpremiere noch nicht einmal wirklich ausgepowert.

"Kurze Schritte waren heute wichtig"

„Crossläufe sind mein Metier. Das waren meine Bedingungen. Dass es so gut geht, hätte ich aber auch nicht gedacht“, sagte der 46-Jährige im Ziel der NÖN. „Kurze Schritte waren heute wichtig.“ „Und die richtigen Schuhe!“, warf Alexander Bichl ein, der da etwas daneben gegriffen hatte, zu viel rutschte und am Ende Dritter wurde. Auf der letzten Runde wurde er vom Göpfritzer Daniel Hable überholt. Die ersten zwei Runden waren die beiden gleichauf gelegen, letztlich finishte Hable acht Sekunden vor Bichl.

Überhaupt dominierten die Zwettler Läufer den Run durch die Blockheide. Der erste Läufer aus dem Bezirk Gmünd kam an siebenter Stelle: Laufmannser Stefan Apfelthaler aus Altmanns (24:24min). Auch bei den Damen war eine Laufmannserin schnellste Bezirksathletin: Corinna Hochstöger als Sechste.

An der Spitze setzte sich die Zwettl-Dominanz aber fort. Die Zwickl-Zwettlerin Cornelia Krapfenbauer feierte einen Start-Ziel-Sieg – mit einer Zeit von 25:13min. 13 Sekunden dahinter finishte „Iron-Alex“-Spross Verena Frühwirth aus Kirchberg/Wild. Dritte wurde Irmi Kubicka. Die Oberösterreicherin und Blockheide-Liebhaberin, wie die Vorjahressiegerin damals der NÖN verriet, hatte aber schon Respektabstand.