Hollabrunn , Wullersdorf , Breitenwaida , Bad Pirawarth

Erstellt am 10. Januar 2018, 02:48

von Cornelia Grotte

Neuer Judocup kommt: Erat im Interview. Judoclub Hollabrunn-Leiter und Trainer Janez Erat im Gespräch mit der NÖN über die Saison 2017, die Ziele für das neue Jahr und den geplanten Weinviertler Judocup.

Judoclub Hollabrunn-Leiter und Trainer Janez Erat. Foto: privat  |  privat

Zunächst noch ein kurzer Rückblick: Was hätte in der Saison 2017 besser laufen können?

Janez Erat: Die Selbstverteidigung ist leider nicht so gefragt. Das ist ausbaufähig. In dem Gebiet haben wir zwar schon viele erwachsene Teilnehmer, aber dass sie dann in Richtung Wettkampf gehen, ist schwer. Es ist generell schwer, Erwachsene zur Teil nahme an Wettbewerben zu motivieren. Deswegen machen wir die internen Turniere, damit sie es ausprobieren und ein bisschen Lust darauf bekommen.

„Sind aber erstmalig so viele Leute gekommen

Was lief andererseits besonders gut?

Unsere neuen Sektionen in Wullersdorf und Breitenwaida sind gut angenommen worden. Es sind viele Leute gekommen. In Wullersdorf haben wir im September sogar um eine Einheit, von zwei auf drei in der Woche, erweitert. Auch bei den internen Veranstaltungen in unserer Liga sind viele Leute gekommen.

Hat der Judoclub das erste Mal in einer internen Liga gekämpft?

Das ist das zweite Jahr. Es sind aber erstmalig so viele Leute gekommen. Beim ersten Turnier der Saison waren es über vierzig. Beim zweiten Mal waren 35 Kämpfer da.

Sieht man Wettkampf-Erfolge auch durchs verstärkte Training?

Dieses Jahr hat man es extrem gemerkt. Wir hatten bessere Resultate. Aber die Kämpfer brauchen einfach eine Anlaufzeit. Eine Verbesserung geht nicht von heute auf morgen. Ich hoffe, da geht heuer noch mehr.

Gibt es mittlerweile eine Stammgruppe an Judoka, die bei den Wettkämpfen dabei ist?

Ja. Dieses Jahr ist unser Ziel, dass sich diese weiter vergrößert.

Was waren eure bzw. Ihre Highlights der Saison?

Auf jeden Fall die Turniere, die wir veranstaltet haben. Wir hatten Turniere mit vielen externen Besuchern, aber auch verschiedene Seminare, unter anderem mit MMA-Champion Robert Kolski. Und einzelne Wettkampferfolge waren ebenso Highlights.

Mehr ist für Kata und mich nicht zu schaffen

Wie läuft es in den einzelnen Sek tionen?

Bis jetzt läuft es gut. Im nächsten Halbjahr werden noch Judoka dazukommen, beispielsweise in Wullersdorf mehr als 15. In Hollabrunn sind es mehr. Es ist jetzt ein bisschen so an der Grenze. Mehr ist für Kata und mich nicht zu schaffen. Langfristig werden wir wohl jemanden von der Jugend als Trainer ausbilden müssen, wenn wir weiter wachsen.

Was ist das Highlight 2018?

Wir werden mit dem Judoclub Bad Pirawarth einen Weinviertel Cup mit vier Turnieren im Jahr veranstalten. Der erste Termin sollte im April sein.

Vergangenes Jahr hat der Judoclub Hollabrunn eine neue Outdoor-Anlage gebaut. Wird sie genutzt?

Sobald es wettermäßig passt, trainieren wir draußen. Wir haben einiges verbessert. Einige Mitglieder haben auch schon im Winter dort trainiert. Die sind wirklich hart (lacht).