Hollabrunn

Erstellt am 11. Oktober 2017, 02:35

von Peter Sonnenberg

Österreichische Meisterschaft: Birgit Kuttner am Podium. Die Hollabrunner Rallycross-Fahrerin Birgit Kuttner (32) holte den starken dritten Rang bei der österreichischen Meisterschaft.

Trotz Platz drei nicht ganz zufrieden: Birgit Kuttner. Foto: privat  |  NOEN

Im letzten Rennen der öster reichischen Rallycross-Meisterschaft gelang Birgit Kuttner aus Hollabrunn in der MJP-Racing Arena in Fuglau (NÖ) zwar der zweite Platz in der Tageswertung, dies reichte jedoch nicht, doch noch den ersehnten Vize-Meistertitel in der Klasse „SuperTouringCars – 1600 ccm“ zu schnappen.

Da der bereits fest stehende Staatsmeister in ihrer Klasse nicht am Start war, erhoffte sich die 32-Jährige ihren direkten Mitstreiter um den Vize-Titel noch zu überholen. Es reichte aber nur für Platz zwei hinter dem Toyota-Piloten Thomas Mühlbacher. In den drei Vorläufen gewann sie jeden Start, kam gut in die Rennen und führte auch einige Runden das Starterfeld an.

„Konkurrenz war auch unglaublich stark“

Leider gingen die verschiedenen Taktiken mit der sogenannten „Jokerlap“ immer knapp nicht auf. Somit stand die Honda-Pilotin nach den Vorläufen auf Platz zwei und qualifizierte sich dadurch spielend fürs Finale.

Dort, aus der ersten Startreihe, gelang der Weinviertlerin wieder ein Blitzstart. Sie führte das Feld rundenlang an und lieferte sich ein packendes Duell mit Mühl bacher um den Sieg. Am Ende wurde es Platz zwei in der Tageswertung, auch der anwesende Ex-Formel-1 Pilot Alexander Wurz und sein Vater Franz Wurz waren beeindruckt von der Leistung der Hollabrunnerin. In der Gesamtwertung erreichte die RX-Pilotin damit Platz drei.

„Leider konnte ich heuer meinen Titel nicht verteidigen, aber die Konkurrenz war auch unglaublich stark“, zog Kuttner etwas geknickt Bilanz. „Ich bin trotzdem zufrieden. Danke auch an mein ganzes Team.“

Die Saison ist aber noch nicht zu Ende: In der euro päischen Zonenmeisterschaft (CEZ) ist weiterhin einiges möglich für Kuttner, da zwei Rennen in Ungarn und der Slowakei ausständig sind. Hier liegt sie auf Platz zwei in ihrer Klasse, nur sechs Punkte hinter dem Führenden.