Erstellt am 11. Oktober 2017, 05:00

von David Aichinger

Rising Spartan: Erste Saison für die U15. Seit einem Jahr trainieren die Rising Spartans aus Mistelbach, in der ersten Meisterschaft ist ein Ziel schon erreicht.

Die Weinviertel Spartans, das in Mistelbach beheimatete American-Football-Team, hat Nachwuchs bekommen.

Seit bereits einem Jahr trainieren die Rising Spartans zwei- bis dreimal pro Woche, seit wenigen Wochen läuft für das U15-Team die erste Meisterschaft. Dreimal ist man dort schon aufs Feld gelaufen, Niederlagen und Sieg wechselten sich ab: 7:36 bei den Vienna Knights, 14:8 gegen die Steelsharks Traun und am Samstag ein 6:54 bei den St. Pölten Invaders. „Das war ein schweres Spiel“, sagt Georg Gangl, einer der Coaches, über die hohe Niederlage, die er aber richtig einzuschätzen versucht:

„St. Pölten ist einer der ältesten Vereine in Österreich, die Jugendspieler haben da schon mehr Erfahrung. Der Wille ist ungebrochen, die Kinder sind komplett begeistert. Es wird sie also nicht hindern, dass sie nächste Woche im Training wieder Vollgas geben.“

Letztes Heimspiel am 22. Oktober

Warum denn auch nicht, das große Saisonziel ist ja andererseits auch schon eingefahren: „Wir wollten einen Sieg, also dass wir nicht alle Spiele verlieren“, so Gangl, den Ergebnisse wie Tabellensituation allerdings nur zweitrangig interessieren: „Ich schau eher, was haben die Kinder am letzten Spieltag falsch gemacht und was müssen wir trainieren, um es beim nächsten Match besser zu machen. Ich weiß genau, dass die Kinder da mehr drauf (auf die Tabelle, Anm.) schauen als ich.“

Das letzte Heimspiel steigt am 22. Oktober (18.30 Uhr) gegen die Junior Tigers aus Wien. Gangl, der wie fast alle seiner Trainerkollegen selbst beim Erwachsenen-Team spielt und sich die Trainerkompetenz durch Bücher, übers Internet und bei Kursen nach und nach aneignet, hat ein weiteres Ziel: „Den Zuschauern und Eltern ein gutes Spiel bieten. Dass sie sehen, dass die Kinder Spaß haben. Und vielleicht den zweiten Sieg.“
Beim zweimal jährlichen Tryout kamen am Freitag sechs neue Interessenten für Kampfmannschaft (beendet am Sonntag mit einem Auswärts-Testspiel ihre Saison) und Nachwuchs nach Mistelbach, dazu sechs potenzielle neue Cheerleader. „Das war okay“, fand Obmann Andreas Bernold.