Erstellt am 06. Dezember 2017, 03:01

von Malcolm Zottl

Philipp Thiel fuhr historisch schnell zum Sieg. Philipp Thiel fuhr in Debütsaison im Histo Cup von Sieg zu Sieg. In der historischen Formel 3 soll nächster Schritt gelingen.

 |  NOEN

Im Histo Cup (Rennserie für historische Autos) dominierte der Maria Enzersdorfer Philipp Thiel. In der Klasse Formel Ford 1600 gewann er bei 14 Starts 13-mal und sicherte sich so auch den Sieg in der Formel Historic (Gesamtwertung aller Rennautos des Histo Cups).

Philipp Thiel  |  NOEN

Am letzten Rennwochenende war der 28-Jährige nicht mehr am Start: „Ich habe mein altes Auto schon verkauft gehabt, werde nächstes Jahr an der Formel 3-Meisterschaft teilnehmen und habe da schon getestet“, erzählt Thiel. Die Histo Cup-Formel 3 ist „dann schon was für große, ausgewachsene Buben“, lacht Thiel – im Gegensatz zur Formel Ford 1600, gibt es in der Formel 3 zwei unterschiedliche Reifensätze, Front- und Heckflügel, so wie eine kompliziertere Technik. Für den HTL-Absolventen (Abteilung Fahrzeugtechnik) wird die Herausforderung dadurch nicht kleiner: „Ich habe keine Mechaniker. Ich baue und warte das Auto selbst. Indem das Auto technisch komplizierter ist, ist es natürlich möglich, dass was passiert. Ich werde im Winter deshalb auch drei Motoren bauen“, gibt Thiel Einblick.

Ziel für das nächste Jahr...

Das Ziel für 2018 heißt: „Noch einmal so eine Saison zu haben, aber das wird sehr schwer“, wird die Konkurrenz in der Formel 3 deutlich härter.

Langfristig würde der Maria Enzersdorfer aber gerne in einer Rennerserie mit modernen Autos Fuß fassen: „Der Traum wäre die Formel 1, das ist einfach die Königsklasse, aber dafür bin ich zu alt und fehlen mir die Sponsoren. Was realistisch ist, wird das nächste Jahr zeigen“, will sich Thiel Schritt für Schritt nach oben arbeiten: „Dafür brauche ich aber jeden möglichen neuen Sponsor.“