Erstellt am 09. Januar 2018, 02:29

von Ernst Klement

WM steht für Andreas Gstöttner vor der Tür. Der St. Christophener Andreas Gstöttner steckt mitten in der Vorbereitung auf seinen großen Saisonhöhepunkt.

   |  NOEN, privat

Mit einem weiteren österreichischen Rekord hat sich der St. Christophener Andreaas Gstöttner Mitte Dezember nicht nur ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bereitet, sondern auch Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft getankt.

Am 14. Februar startet in Yankton (USA) der Saison-Höhepunkt. Davor geht es für Gstöttner und den Rest des Nationalteams noch zu den Indoor Wordlcup-Stationen in Nimes (FRA) und Las Vegas (USA).

„Ich hoffe, dass Andreas weiterhin mit dieser Kraft, Ruhe und Konzentration seine Ziele verfolgt."

Der Eichgrabener Bürgermeister Martin Michalitsch, ließ es sich als Mitglied des Niederösterreichischen Landessportrats nicht nehmen, dem 11-fachen österreichischen Meister alles Gute für den weiteren Verlauf der Vorbereitungen und die WM in den USA zu wünschen.

„Ich hoffe, dass Andreas weiterhin mit dieser Kraft, Ruhe und Konzentration seine Ziele verfolgt. Dann wird er diesen Erfolgsweg mit Sicherheit auch weiter fortsetzen können“, versprach er, bei den kommenden Wettkämpfen ganz fest die Daumen drücken zu wollen. „Und ich bin mir sicher, dass ich da nicht der einzige Sportbegeisterte im Wienerwald bin“, meinte er dann noch beim gemeinsamen Kaffee, zu dem Michalitsch geladen hatte und dabei die Gstöttners Lieblings-Mehlspeise kredenzte — einen Apfelstrudel.

Die Einladung zu einem gemeinsamen Trainingsschießen im Anschluss nahm Michalitsch gerne an. Nach dem direkten Vergleich mit dem Halter von sechs österreichischen Rekorden, konnte der Politiker dann allerdings einen Berufswechsel schweren Herzens ausschließen. „Mit einer Profikarriere als Bogensportler wird das wohl nichts mehr, aber als Hobby möchte ich es aber doch gerne weiter ausüben“, hatte Michalitsch nicht nur viel Spaß, sondern erlebte es auch als wunderbarer Ausgleichssport. Nach einem arbeitsintensiven Tag ist es die ideale Sportart, auch wenn es unglaublich viel Konzentration und Körpergefühl von einem verlangt.“