Stockerau

Erstellt am 30. Oktober 2017, 18:59

von Kevin Kada

Stockerau als Bühne für Trendsportart. Zum dritten Mal gastierten die Vienna Ewoks und acht weitere Teams aus sieben Nationen in der Stockerauer Sporthalle.

Das einzige Team in einer Sportart zu sein, ist eine Seltenheit. Das Intercrosse-Team der Vienna Ewoks hat genau diesen Status in Österreich. Als einziger Verein üben die Sportler die kanadische Sportart Intercrosse aus, und das bereits seit 2011, wie der neue Obmann Peter Parapatics erzählt: „Damals wurde der Verein von Anita Bayreder und Richard Hauer gegründet. Der Name stammt aus den Star-Wars-Filmen und ist bis heute geblieben.“

Intercrosse ist in Österreich eine weitestgehend unbekannte Sportart. Darum müssen die Ewoks auf Gegner aus dem Ausland zurückgreifen. So auch beim dritten Turnier in Stockerau: Die Mannschaften kamen unter anderem aus Deutschland, Frankreich, der Slowakei und Tschechien. So können sich die Ewoks im internationalen Vergleich messen. „Für uns ist das Turnier nicht nur Spaß, sondern auch Teil der europäischen Intercrosse-Liga“, so Parapatics, der gemeinsam mit seinen Teamkollegen im Vorjahr den zwölften von 18 Rängen im Europacup belegte.

Neben den internationalen Auftritten arbeiten die Ewoks vor allem daran, den Sport in Österreich bekannter zu machen, wie der Obmann erzält: „Wir sind bei diversen Events wie dem Tag des Sports in Wien und besuchen auch immer wieder Schulen, um Kinder zu begeistern.“

Großes Ziel? Mehr Teams im Land bilden

Genau hier setzt auch eine der Zukunftsinitiativen an, wie der Funktionär weiter ausführt: „Unser Ziel ist es, dass wir die Nachwuchsarbeit ausbauen und sich so vielleicht auch mehr Teams im Land bilden.“ Für die Wiener geht es im Dezember noch nach Prag, nächstes Jahr stehen Frankreich und Deutschland am Programm. Und für alle, die es diesmal nicht geschafft haben, hat der Obmann eine gute Nachricht: „Wir wollen auch im nächsten Jahr wieder in Stockerau spielen.“