Frankenfels

Erstellt am 07. November 2017, 02:25

von Wolfgang Wallner

Marc Digruber fährt topfit nach Levi. Der Frankenfelser Marc Digruber hat sich für den Weltcup-Auftakt in Finnland einen Top-15-Platz vorgenommen.

Warm-Up-Party im Frankenfelser Gasthaus Winter: Landesskiverbandspräsident Wolfgang Labenbacher, Freundin Jaqueline Krickl, Marc Digruber, Bürgermeister Franz Größbacher und Klaus Wegerer.  |  NOEN, privat

Seit Samstag bereitet sich Marc Digruber im Hohen Norden auf das erste Weltcup-Wochenende der neuen Saison vor. Am Wochenende geht‘s im finnischen Levi los. Der 29-jährige Frankenfels brennt auf die ersten Schwünge. „Ich bin topfit, bin im Gegensatz zu den letzten Jahren von kleinen Verletzungen verschont geblieben“, verrät Digruber. „Wennst schmerzfrei bist, macht das Skifahren gleich noch mehr Spaß.“ Und das will er nach einer langen Sommervorbereitung auch auf der Piste umsetzen.

„Wennst schmerzfrei bist, macht das Skifahren gleich noch mehr Spaß“

Den Gletscherauftakt in Sölden hat der „Tiger“ ausgelassen. „Jetzt wird‘s Zeit, dass es endlich losgeht, schließlich habe ich schon Anfang Mai wieder mit dem Training begonnen!“ Sein Team am Heimatstützpunkt hat Digruber ausgebaut – mit Konditionsprofi Andi Mistelbauer und Klaus Wegerer, der sich um die mentalen Aspekte kümmert.

„Ich fühl‘ mich gut, hab wieder einen Schritt nach vor gemacht“, zieht der Frankenfelser nach intensiven Einheiten im Spätsommer in Neuseeland sowie zuletzt im Pitztal und am Mölltaler Gletscher Bilanz.

Top-15-Platz als erklärtes Ziel 

Zum Auftakt in Levi wäre Digruber mit einem Top-15-Platz schon zufrieden. Im weiteren Saisonverlauf darf‘s ein bisschen mehr sein – schließlich spukt Olympia 2018 in Südkorea im Hinterkopf herum. „Ein Höhepunkt in jedem Sportlerleben, zur engeren Auswahl für den ÖSV-Kader will ich gehören“, sagt Digruber. Dem Asien „sehr taugt, das Flair gefällt mir.“ Die Piste in Südkorea? „Für mich wie auch alle anderen die große Unbekannte, dort hat noch kein Slalom stattgefunden.“