Erstellt am 06. Februar 2018, 01:31

von Manuel Burger

Böses Erwachen für den UBC St. Pölten. St. Pölten stolpert vor heimischer Kulisse über Jennersdorf. Burgenländer gehen als verdienter Sieger vom Feld.

Kein Land war für St. Pölten (Paul Koroschitz, l.) im Heimspiel gegen Jennersdorf in Sicht.  |  NOEN, Wolfgang Mayer

Diese Niederlage war im Kampf um Platz zwei nicht eingeplant. Jennersdorf startete bärenstark in die Begegnung und ließ sich die Führung bis auf eine Ausnahme (6:6) nicht mehr nehmen! Nach etwas mehr als fünf Minuten hatten die Burgenländer bereits 22 Punkte auf dem Konto und lagen zweistellig voran (22:12). St. Pölten zeigte Wirkung. „Wir haben das Spiel in den ersten fünf Minuten verloren“, schüttelte UBC-Headcoach Andreas Worenz den Kopf.

„Wir haben die ganze Woche geredet, dass wir sie nicht heiß laufen lassen dürfen.“ Das geschah dann aber öfters. Im zweiten Viertel zogen die Gäste nach einem 11:0-Lauf auf 43:27 davon, kurz danach lag der UBC sogar mit 18 Punkten hinten (31:49). Die bitteren Resultate der ersten beiden Abschnitte: 21:28, 15:23.

Phasenweise Besserung gab es lediglich im dritten Viertel, das St. Pölten mit 19:14 für sich entschied und zu Beginn der letzten zehn Minuten während eines 9:0-Laufs. Der Rückstand wurde auf fünf Punkte reduziert (60:65), Jennersdorf lief aber wieder heiß… Nach elf Zählern in Folge war St. Pölten geschlagen.

„Sie haben offene Würfe bekommen und uns bestraft. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, so Worenz, der fair eingestand: „Sie waren besser.“ Nun muss sein Team am Samstag bei Meister Villach Flagge zeigen.