Erstellt am 09. Januar 2018, 02:52

von Manuel Burger

St. Pölten feierte höchsten Saisonsieg. St. Pölten feiert im ersten Spiel des Jahres mit einer Differenz von 58 Punkten den höchsten Saisonsieg.

Die 14 Punkte gegen das Tabellenschlusslicht aus Kärnten bedeuten für St. Pöltens Steven Kaltenbrunner (l.) ein „career-high“.  |  NOEN, Mayer

Auftakt nach Maß ins Jahr 2018! Beim Auswärtsspiel gegen Wörthersee hatte der UBC mit einem 78:53 den bis dato höchsten Erfolg in der laufenden Saison gefeiert, am Sonntag legten die St. Pöltner noch einen Zahn zu. Die Viertelergebnisse (20:8, 25:6, 25:12, 21:7) sprechen Bände, das sieglose Schlusslicht wurde in dieser Spielzeit nur einmal noch eine Spur deutlicher deklassiert (53:115 bei Spitzenreiter Vienna Timberwolves).

Nach der Weihnachtspause kamen zunächst noch beide Teams schleppend in die Gänge. Nach drei Minuten führten die Heimischen mit 5:0, Wörthersee verkürzte kurz darauf auf 5:7. Ein 8:0-Lauf der Gastgeber brachte aber noch im ersten Viertel die erste zweistellige Führung (15:5).

Gegen Mitte des zweiten Abschnitts zündete St. Pölten den nächsten Turbo. 15 Punkte in Serie (Wörthersee blieb währendessen fast sechs Minuten ohne Treffer) brachten der Truppe einen 30-Punkte-Vorsprung ein: 41:11.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurde es für die Kärntner schließlich noch düsterer.

Rekordverdächtiger Lauf: 19:0

Zwar gelangen die ersten fünf Punkte des Viertels, die nächsten 19 gingen allerdings allesamt auf das Konto der Niederösterreicher. In knapp sechs Minuten war man nun auf 64:19 davon geeilt. Die beste Phase hatten die Gäste unmittelbar im Anschluss: Ergebniskorrektur mit einem 7:0-Zwischenspurt.

Kurz pendelte sich der Vorsprung St. Pöltens auf knapp über 40 Punkte ein, ehe die letzten 7,5 Minuten der Partie wieder zu einem Trainingsspiel mutierten. Wörthersee gelang kein einziger Punkt mehr, der Tabellenzweite markierte 18 Zähler und beendete die Partie mit dem bis dato höchsten Vorsprung: Plus 58!

„Gegenwehr war nicht viel da. Für die Spieler ist es aber nicht so einfach, 40 Minuten konzentriert zu bleiben“, fasste UBC-Headcoach Andreas Worenz zusammen. Einzig ein paar leichte Korbleger, die verlegt wurden, gab es zu beanstanden. „Besser heute, als im nächsten oder übernächsten Spiel“, blickt Worenz auf die Partien gegen Kos und die Vienna Timberwolves.

Paul Koroschitz feierte nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Debüt im St. Pöltner Trikot, in dem verletzungsbedingt Florian Pöcksteiner, Roman Jagsch und Nico Kaltenbrunner nicht zu sehen war. Während Pöcksteiner noch bis zu den Play-offs ausfällt, sind Jagsch und Kaltenbrunner wieder ins Training eingestiegen.