Erstellt am 07. November 2017, 01:17

von Manuel Burger

UBC St. Pölten mit längerem Atem in Cup und Liga. In zwei knappen Partien behielt St. Pölten im Cup und in der Liga die Oberhand.

Florian Pöcksteiner (r.) und Co. schlugen die Flames.  |  NOEN, Mayer

ST. PÖLTEN - BASKET FLAMES 67:65.

In der ersten Cuprunde behielt St. Pölten gegen die Wiener knapp die Oberhand.

Bei kalten Temperaturen in der Halle starteten die Heimischen mit einem 5:0, schon im ersten Viertel hatten aber auch die Gäste eine Führung inne (14:10). Mit einer Ausnahme waren die Flames im zweiten Abschnitt immer vorne, nach 19 Minuten sogar mit neun Punkten (42:31). Sechs Punkte von Obermann und Lukas Böck ließen den Rückstand aber zur Pause verkürzen.

Ausgeglichen verlief die Partie auch in Hälfte zwei, mit einem 53:54 ging es in das letzte Viertel. Nach 53:58-Rückstand schaffte der UBC mit einem 8:0-Lauf den Umschwung und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Der letzte Angriff der Gäste verfehlte schließlich sein Ziel.

SALZBURG - ST. PÖLTEN 76:79.

Auch in der Liga setzte sich der UBC in der vergangenen Woche hauchdünn durch.

Obermann und Topscorer Lukas Böck drückten dem Spiel in den ersten beiden Vierteln mit je neun Punkten ihren Stempel auf. St. Pölten holte im zweiten Viertel einen 19:27-Rückstand rasch auf, die Salzburger blieben aber ihrerseits ebenfalls dran und hatten in der zweiten Hälfte mehrmals eine Führung in der Tasche. In Minute 34 lagen die Gastgeber mit 66:61 vorne, St. Pölten hatte aber dank einer starken Leistung von der Freiwurflinie im letzten Viertel den längeren Atem.

„Wir haben eine routinierte Mannschaft, die mit solchen Situationen umgehen kann“, fand UBC-Headcoach Andreas Worenz nach den beiden knappen Siegen ohne den erkrankten Speiser. Nun kommt mit Dornbirn für Worenz „einer der Titelkandidaten.“