Erstellt am 09. Januar 2018, 02:29

von Claus Stumpfer

Quali für Olympia ist geschafft. Nach Viola Kleiser vor vier Jahren, schickt sich nun ihre jüngere Schwester Valerie an, im Olympiaschlitten Platz zu nehmen.

Christina Hengster hat die Wahl, wen sie in Peyongchang in ihren Schlitten steigen lässt.  |  NOEN, Kultig

Mit einem vierten Platz beim Weltcup in Altenberg am letzten Wochenende ist die Team-Teigl-Fahrerin Christina Hengster vom Stützpunkt Ost in St. Pölten/Weinburg wieder mitten drin im Olympiageschehen. Und mit Valerie Kleiser könnte auch die jüngere Schwester von Österreichs schnellster Sprinterin Viola Kleiser gute Chancen haben, in Südkorea mit dabei zu sein.

Nach einer bisher nicht optimal verlaufenen Saison zeigte Christine Hengster mit Jennifer Onasanya an der Bremse beim Weltcup in Altenberg wieder auf. Nach dem ersten Durchgang noch auf dem fünften Rang, konnte im zweiten mit der drittbesten Laufzeit noch ein Rang wettgemacht werden. „Es tut einfach gut, wieder mal vorn dabei zu sein“, meinte Hengster in einer ersten Reaktion. „Im ersten Durchgang gab’s leider ein paar Verzögerungen durch Stürze, aber der zweite Lauf war wie Zucker.“

Olympia-Chance für Valerie Kleiser

Im Weltcup konnte sich Hengster damit auf Platz 14 verbessern. Allerdings fährt Kleiser derzeit mit Onasanya, die ebenso wie die Niederländerin Dekker bei den Olympischen Spielen nicht für Österreich startberechtigt ist. Trotzdem will Hengster in Südkorea mit dabei sein, und mit Valerie Kleiser wäre dies auch möglich. Die Leichtathletin der Sportunion St. Pölten hat auch schon die Olympiaqualifikation in der Tasche. Bei den vier sensationellen Siegen im Europacup von Kathi Baierl aus dem Tullnerfeld (ebenfalls Team Teigl), saß sie immer wieder mal im Schlitten. Beim Weltcup jetzt in Altenberg fuhr Baierl aber mit Viktoria Hahn und belegte Rang 14.

Ekemini Bassey von der Sportunion St. Pölten belegte bei den Herren mit Pilot Markus Treichl Rang 17, war aber nach dem ersten Lauf toller Sechster. Auch der Sprinter hat noch Chancen, auf den Olympiaschlitten des Tiroler Piloten Benni Maier aufzuspringen. Bei der EM belegte er mit Trimmel die Plätze 14 (Vierer) und 12 (Zweier).

Keine Chance auf Pyeongchang hat zwar Purkersdorfs Alex Schlintner, trotzdem gibt‘s erfreuliche News für das Skeleton-Ass. Der HASCHL-Absolvent wird ab Juli Heeressportler.