Erstellt am 06. Februar 2018, 01:41

von Claus Stumpfer

Dadic triumphiert bei Staatsmeisterschaften. Die Vizeuropameisterin war im Fünfkampf eine Klasse für sich. Eine gute Ausgangsposition WM ist gesichert.

Die NÖ-Sportlerin des Jahres der beiden letzten Jahre konnte dabei ihre tollen Trainings-leistungen umsetzen und kam bis auf 75 Punkte an ihren im letztes Jahr bei der EM in Belgrad aufgestellten österreichischen Rekord heran.  |  NOEN, APA

Am Wochenende fanden im Wiener Dusika-Stadion die Staatsmeisterschaften im Mehrkampf statt. Im Fünfkampf der Frauen konnte sich mit Ivona Dadic von Union St. Pölten die Favoriten klar durchsetzen. Mehr noch: Die Hallen-Vizeeuropameisterin sorgte sogar für eine Jahresweltbestleistung!

Dadic sorgte gleich in der ersten Disziplin, den 60-m-Hürden, für eine neue persönliche Bestleistung. Sie verbesserte sich um sechs Hundertstel auf 8,39 Sekunden und hat damit gleich 1.041 Punkte aufs Konto gebucht.

Auch der Hochsprung gelang mit neuer Saisonbestleistung von 1,82 Meter ausgezeichnet und im Kugelstoßen hat sie mit 14,25 Meter gleich eine weitere PB nachgelegt.

Im Weitsprung folgten dann 6,22 Meter, ebenfalls neue SB. Der fünfte und letzte Bewerb, die 800 Meter, wurden von der St. Pöltnerin dann voll auf Angriff gelaufen. Unterstützt von ihrer Trainingskollegin Karin Strametz kam Dadice auf 2:13,15 Minuten. Mit 4.692 Punkten erzielte sie deutliche neue Jahresweltbestleistung (bisher Elisa Klucinova, CZE, 4.580).

Österreichs Leichtathletik-Aushängeschild brachte sich damit in eine ausgezeichnete Ausgangsposition im Kampf um die fünf Startplätze für die Hallen-WM in Birmingham, die über die Hallen-Weltrangliste vergeben werden.

„Ich bin in besserer Form als ich gedachte habe. Heute haben alle Bewerbe super geklappt, manchmal will ich noch etwas zu viel, daran muss ich noch arbeiten“, war Dadic zufrieden und lobte vor allem ihr Team. „Wir haben in den letzten zwei Jahren gut zusammengefunden und ich konnte verletzungsfrei durchtrainieren. Auch die gemeinsamen Trainings mit Preiner und Strametz bringen mir etwas.“