Markersdorf-Haindorf

Erstellt am 17. April 2018, 01:46

von Claus Stumpfer

Alles neu beim Grand Prix im Fliegerhorst Markersdorf. Am Wochenende geht der 5. Grand Prix Fliegerhorst in Markersdorf mit vielen neuen Nachwuchsbewerben über die Bühne.

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Nach der vierten Austragung im Jahr 2017 des Grand Prix Fliegerhorst presented by Raiffeisen in Markersdorf gab es für Veranstalter Florian König einigen Handlungsbedarf. „Auch bedingt durch das schlechte Wetter und den frühen Zeitpunkt der Durchführung, war die Teilnehmerzahl im Vorjahr enttäuschend, weshalb ich mich für einen neuen Weg entschied“, erklärt er, warum er die Bewerbs-tage von drei auf zwei reduziert hat. Die Masters-Kategorien wurden teilweise gestrichen, trotzdem finden genauso viele Rennen wie bisher statt. „Masters dürfen jetzt mit den Amateuren starten“, erklärt König.

Unverändert bleiben die Damen-Elite- und Juniorinnen-Rennen. Komplett neu sind dafür die Nachwuchsbewerbe in den Kategorien U 15, U 17 und Juniorinnen. Der Kinderbewerb am Samstag bleibt gleich.

Dazu wird es dank Sportland NÖ und der AMI-Marketing-Agentur heuer die Kids.Bike.Trophy geben, welche sechs Kinderrennen ab dem Geburtsjahr 2007 und jünger umfasst. Am Sonntagvormittag finden Kriterien aller Kategorien statt, zudem werden die NÖ Landesmeisterschaften ausgetragen.

König: „Ähnlich schwer wie Paris-Roubaix“

Am Nachmittag dürfen sich dann die Hobbyfahrer über zwei Stunden messen. Die Besonderheit dieses Rennens ist die Bodenbeschaffenheit, „Die Betonplatten vom alten Flughafen machen das Rennen ähnlich schwer wie Paris-Roubaix, unserem großen Vorbild“, lacht König, der sich freut, dass auch von den Verantwortlichen des österreichischen Radsportverbandes dieses Zusatzkriterium geschätzt wird. Die Nachwuchsrennen zählen heuer erstmals auch zum österreichischen Nachwuchscup. Gerade bei den Nachwuchsrennen haben sich viele ausländische Teams aus Tschechien, Ungarn und der Slowakei angemeldet. „Auch das Nachwuchsteam von Radweltmeister Peter Sagan hat sich mit 14 Jugendlichen angekündigt“, ist König stolz.

Zudem wird bei den Damen ein bunt gemischtes Starterfeld erwartet. Neben den deutschen, tschechischen, ungarischen, slowakischen und sogar italienischen Fahrerinnen wird der Veranstalterverein mit vier Damen vertreten sein. „Alle Augen werden auf Sprinterin Alisa van Oijen gerichtet sein, doch besteht die Möglichkeit, dass Nathalie Birli als gute Zeitfahrerin, die Gunst der Stunde für einen Ausreißversuch nutzt“, erwartet sich König viel. Für den Veranstalterverein ist die Aufgabe aber schwierig. „Wir müssen die Rennen perfekt abwickeln und wollen auch bei Damen glänzen!“