Erstellt am 06. Februar 2018, 01:31

von Claus Stumpfer

Unfassbare 721 Kegel von Lukas Huber. Der Wölblinger Lukas Huber schafft für den BSV Voith auf der Heimbahn einen neuen Sensationsrekord.

Lukas Huber kann seinen neuen Bahnrekord selbst kaum fassen — 721 Kegel hat er gegen Krems geschoben.  |  NOEN, privat

Der 13. Spieltag verlief perfekt für die St. Pöltner. Sowohl Voiths Superliga-Damen (8:0) als auch die Herren (6:2) setzten sich in ihren Matches souverän durch. Doch einer überragte an diesem Tag alle. Lokalmatador Lukas Huber schaffte auf „seiner“ Voith-Bahn unfassbare 721 Kegel.

„Ich habe damit bereits zum vierten Mal die Schallmauer von 700 Kegel durchbrochen, aber 721, das ist einfach phänomenal“, ist er stolz auf den neuen Bahnrekord. „Es waren schon Weltmeister bei uns, aber keiner kam auch nur annähernd an diesen Wert heran!“

Voiths Superliga-Herren hatten beim Heimspiel nach diesem Highlight etwas Mühe gegen den KSK Austria Krems, um wieder ins Spiel zu finden. „Die Aufregung wollte sich nicht mehr ganz legen“, lacht Huber. Am Ende reichte es aber doch zu einem sicheren Sieg, zumal man sich um den Gesamtkegelvorsprung ohnehin keine Sorgen mehr machen musste. Aber Mannschaftspunkte mussten her.

Nach den ersten zwei Durchgängen stand es nur 2:2. Im letzten Durchgang sorgten aber Bulka und Spreng für zwei Mannschaftspunkte und Voith gewann 6:2.

In der Tabelle steht man zwar auf Platz zwei, jedoch punktgleich mit Spitzenreiter KSK Union Ort/Donau.

Die Superliga Damen hatten KSK Austria Krems zu Gast. Von Anfang an wurde das Spiel dominiert. Krems hatte nichts entgegenzusetzen und die Heimischen siegten ohne Punkteverlust mit 8:0. Zusätzlich spielten die Damen Mannschaftsrekord mit 589,7 Kegelschnitt. Für die Bestleistungen sorgten Zorica Barac (614 Kegel) und Renata Navrkalova (634).