Erstellt am 17. April 2018, 01:46

von Claus Stumpfer

Ironman als Wirtschaftsmotor für die Region. Der Hype ist ungebrochen. St. Pölten erwartet am 27. Mai beim IRONMAN 70.3 mehr Teilnehmer als je zuvor. Österreicher als Mitfavoriten.

Am Samstag gab es die bereits traditionelle Streckenbesichtigungsausfahrt, die mehr als 300 Teilnehmer angelockt hat!  |  NOEN, Stumpfer

45 Tage vor der größten Sportveranstaltungen in Niederösterreich luden die Veranstalter des IRONMAN 70.3 St. Pölten am Donnerstag zur Kick-off-Pressekonferenz in die Räumlichkeiten der NV-Arena.

Auch im zwölften Austragungsjahr steuert der Bewerb in St. Pölten wieder auf ein Rekordteilnehmerfeld zu. „Konkurrenz belebt offenbar das Geschäft“, meint Petra Schwarz vom Organisationsteam, denn trotz zahlreicher neuer Ironman-Bewerbe, wie jenem in Marbella, haben sich bereits Teilnehmer aus über 50 Nationen zum ältesten IRONMAN-70.3-Bewerb in Europa angemeldet. „Mehr Bewerbe bedeuten mehr Sportler, und mittlerweile gibt es über 100.00 Ironman-Athleten, die internationale Bewerbe ansteuern“, erklärt Christoph Schwarz.

Neues Rekordteilnehmerfeld in St. Pölten?

Die anwesende Politik zeigte sich bei der PK daher auch wieder begeistert vom wirtschaftlich Nutzen des Events. Sportlandesrätin Petra Bohuslav ist Feuer und Flamme: „Dieser Event, der sich mit Schwimmen, Radfahren und Laufen aus den beliebtesten Sportarten der Niederösterreicher zusammensetzt, vereint wie keine andere Spitzen- und Breitensport. Und 25.000 Nächtigungen sind ein Wirtschaftsmotor für die Region.“

Für Thomas Kainz, Sportverantwortlicher der Stadt St. Pölten, ist der IRONMAN 70.3 ein Meilenstein hin zur „Fittest City of Austria“: „Ereignisse dieser Größenordnung haben einen enormen Mehrwert: Neben dem erwähnten Anreiz für alle St. Pöltner, selbst aktiv zu werden, hat der IRONMAN 70.3 auch einen enormen Werbewert.“

Zu den Favoriten zählen im heurigen Jahr bei den Herren die Österreicher. Thomas Steger vom Pewag Racing Team möchte nach dem vierten Platz im Vorjahr nicht nur am Podium stehen, sondern von ganz oben lachen. Ein Comeback feiert Paul Reitmayr. „Im Vorjahr konnte ich leider nur in einer Staffel teilnehmen, heuer freue ich mich schon wieder auf die volle Distanz“, sagt Reitmayr. Bei seinem Heimrennen möchte auch Michi Weiss seinen ersten Sieg bei einem IRONMAN in Österreich feiern. Im Vorjahr gewann er in Maastricht.