Erstellt am 11. April 2017, 04:56

von Claus Stumpfer

Wollinger zu stark. Pyhras Michael Kogler musste sich auch bei der Lavanttal-Rallye mit dem zweiten Platz in der 2WD-Klasse begnügen.

Michael Kogler bewegt seinen Unior-Citron C3 am Limit, doch für den Sieg reichte es auch diesmal knapp noch nicht.  |  NOEN, Unior Racing Team Austria

Michael Kogler aus Pyhra musste auch bei der Lavanttal-Rallye die Stärke seines Konkurrenten Daniel Wollinger anerkennen, bleibt ihm mit Platz zwei der ORM2WD sowie der maximalen Powerstage-Punkteausbeute auf den Fersen. „Ich will immer noch Staatsmeister werden“, sagt Kogler – und freut sich schon wieder auf die nächste Rallye.

Auch Unior-Racing-Team-Chef Gottfried Kogler lobt den Rivalen ist von der Meisterschaft begeistert. „Zurzeit ist das wirklich Spitzenklasse und die vielen Fans an der Strecke haben das bestätigt.“

Nachdem Wollinger bereits am Freitag den Grundstein für seinen Sieg gelegt hatte, kämpften Michael Kogler und Julian Wagner am langen Samstag um den zweiten Platz der ORM2WD. Und Kogler wehrte sich erfolgreich — drei 2WD-Bestzeiten und drei Powerstage-Punkte! Dabei fuhr Kogler im Citroen DS3 R3max konstant und fehlerfrei. Ganz besonders freut er sich über die Bestzeit auf der Powerstage: „Das ist eine der längsten und schönsten Sonderprüfungen im Land, mit schnellen und langsamen Passagen, Asphalt aber auch Schotter“, gratuliert er zu dieser Bestzeit auch seiner Co-Pilotin Jenny Hofstädter. „Sie war top motiviert bis zum letzten Meter!“

Der nächste Lauf steigt bereits in drei Wochen im Wechselland.