St. Pölten

Erstellt am 12. Januar 2018, 05:38

von Beate Steiner

Roßmarkt: Zelt für Grabungen, Diskussion über Parkebene. Bauherren ermöglichen den Archäologen ein geschütztes und schnelleres Arbeiten. Wie viele Stellplätze die Tiefgarage unter den Wohnungen haben wird, ist nicht fix.

Am Rossmarkt entsteht eine Wohnhausanlage. Derzeit sind noch die Archäologen am Werk, geschützt durch ein großes Zelt.  |  Beate Steiner

500 Quadratmeter groß ist das weiße Zelt, das einen Teil der Ausgrabungen am Roßmarkt schützt – und damit auch die Archäologen. Die haben hier schon einige Schätze gefunden, etwa eine ehemalige Töpferei und einen Brunnen.

„Wir möchten den hier grabenden Archäologen ihre Arbeit bei schlechtem Wetter erleichtern“, begründet Projektleiter Peter Lengersdorff das Wind und Regen abhaltende Dach.

Wildburger setzt sich für Parkflächen unter Projekt ein

Nach Abschluss der Grabungsarbeiten soll hier eine Anlage mit 160 unterschiedlich großen Wohnungen entstehen: samt kleinem Park, Kaffeehaus und mit einer Tiefgarage. Die erste Ebene mit 160 Stellplätzen ist für die zukünftigen Bewohner bereits reserviert und fix geplant.

Über eine zusätzliche öffentliche Parkebene wird weiter diskutiert. „Für die Realisierung würden wir uns mehr Unterstützung der Innenstadtkaufleute wünschen“, beklagt Peter Lengersdorff.

Einer setzt sich jedenfalls intensiv für Parkflächen unterm Roßmarkt-Projekt ein: Für Josef Wildburger, den Obmann der Plattform St. Pölten 2020, ist eine öffentliche Tiefgarage mit ausreichend Stellplätzen für Kurzparker mit Ausgang Richtung Rathausplatz „ein Schlüsselprojekt aus dem Masterplan und unbedingt notwendig.“

Denn diese Garage würde alle noch offenen Innenstadtpark-Anforderungen befriedigen, ist Wildburger überzeugt, und außerdem für die Händler, die Kulturbetriebe, die Verwaltung, die Dienstleister und die Bewohner die perfekte Lösung darstellen.