Erstellt am 11. August 2017, 12:14

von Mario Kern

Jazzige Klänge im barocken Garten. Jazz im Hof wartet an vier Tagen mit virtuosen Musikern, darunter Luis Ribeiro, Herbert Joos und Jean-Louis Matinier.

Pianist Patrick Bebelaar, Trompeter Herbert Joos und Saxophonist Frank Kroll treten am Mittwoch, 16. August, bei Jazz im Hof auf.  |  NOEN, privat

Gleich an vier Tagen findet das diesjährige Jazz im Hof statt und bietet ein vielfältiges Programm. Von Mittwoch, 16., bis Samstag, 19. August, halten wieder verschiedenste Spielarten des Jazz Einzug in den Barockgarten des Stadtmuseums (bei Schlechtwetter im frei:raum).

Das Jazz-Festival eröffnen das David Helbock Trio und das Herbert Joos Trio. Letzteres tritt im Barockgarten anlässlich der Ehrenpreisverleihung für das Lebenswerk von Herbert Joos auf.

Am Donnerstag, 17. August, tischt Pianist Edouard Ferlet sein Progrmm „Think Bach Op. 2“ auf, gefolgt vom Luis Ribeiro Project. Ribeiro stand in St. Pölten schon als Mitglied von Dobrek Bistro auf der Bühne und begleitete Genre-Größen wie Ricky Martin, Count Basic, Hansi Lang, Rainhard Fendrich und Hubert von Goisern. Der Percussionist ist außerdem Teil des Dancing Stars-Orchesters.

Nicht mehr wegzudenken aus den jährlichen Programmen von Jazz im Hof und auch Barockfestival ist der französische Tuba- und Serpent-Spieler Michel Godard. Er tritt am Freitag, 18. August, mit Gavino Murgia und Patrice Heral als „Gavino Murgia Mattanza Trio“ auf. Gleich nach Jean-Louis Matinier und Michael Riessler und ihrem Programm „Silver and Black“. Matinier gilt als führender Jazz-Akkordeonist Europas, Riessler ist auf der Klarinette ein Virtuose. Am letzten Jazz-im-Hof-Tag tritt das Trio Elf mit Matthias Schriefl auf, bevor die Jazz Big Band Graz das viertägige Festival mit „True Stories“ beschließt.