St. Pölten

Erstellt am 09. August 2017, 13:30

von Gila Wohlmann

St. Pölten: 560 Gramm Koks sichergestellt. Dem St. Pöltner Kriminaldienst gelang es, Drogen- und Anabolika-Handel zu unterbinden. Zwei Dealer wurden ausgeforscht.

Symbolbild  |  Shutterstock, majo1122331

Kriminalbeamte des Stadtpolizeikommandos St. Pölten haben mit dem Landeskriminalamt zwei Drogendealer aus dem Verkehr gezogen. Ende März ging bei der Polizei ein anonymer Hinweis ein, dass ein arbeitsloser slowakischer ehemaliger Kellner in St. Pölten mit großen Mengen Kokain handelt.

Aufgrund akribischer Erhebungen konnte ein 29-Jähriger ausgeforscht und diesem der Handel und Konsum von Suchtmitteln nachgewiesen werden. Der Mann war überdies im Anabolikahandel tätig und konsumierte dieses auch. Ihm konnte die Einfuhr einer größeren Menge Anabolika nachgewiesen werden. Insgesamt wurden Doping-Mittel im Wert von 10.000 Euro sichergestellt.

Verdächtige in Justizanstalt eingeliefert

Parallel dazu wurden Ermittlungen gegen den vorerst unbekannten Kokain-Lieferanten des Slowaken eingeleitet. Rasch war ein 51-jähriger gebürtiger Albaner ausgeforscht. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeuges konnten 560 Gramm Kokain im Wert von 56.000 Euro sichergestellt werden. Das Kokain war zuvor von dem Dealer aus Amsterdam geschmuggelt worden.

Beide Verdächtigen zeigten sich geständig und wurden in die Justizanstalt St. Pölten eingeliefert. Insgesamt konnten 18 weitere Abnehmer angezeigt werden. „Die Sicherstellung der verbotenen Substanzen war sehr wichtig, um etwaige weitere Schäden zu verhindern“, betont Thomas Heinreichsberger vom Stadtpolizeikommando.