St. Pölten

Erstellt am 06. Dezember 2017, 20:19

von Mario Kern

Domkantorei feiert ihren 25. Geburtstag. Seit 1992 verzückt die Kantorei mit ihrem Repertoire von der Renaissance bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten.

Auch auf ihrer jüngsten CD agiert die Domkantorei im Geiste Bachs und stellt die Solisten aus ihren eigenen Reihen.  |  NOEN

Ein Viertel-Jahrhundert ist die Domkantorei bereits alt. Ins Leben hat sie Otto Kargl gleich im ersten Jahr als Domkapellmeister gerufen, um das Repertoire der Dommusik zu erweitern. Mit den Sängern, die Kargl um sich geschart hat, sind ihm qualitativ hochwertige Ausflüge in die Renaissance, aber auch Vorstöße in die Gegenwart sakraler Musik möglich.

Mit aktuell 20 Vokalisten bringt Kargl gut vier Mal besondere Werke abseits des kirchenmusikalischen Mainstreams zu Gehör – plus zahlreiche Darbietungen im Zuge von Gottesdiensten. „Die Besonderheit ist, dass wir nicht unter Zeitdruck stehen und bei den Werken in die Tiefe gehen können“, verrät Kargl im NÖN-Gespräch.

So widmet sich die mittlerweile 25 Jahre alte Kantorei mit gleichem Sangeseifer Monteverdis „Marienvesper“, „Bachs „h-Moll-Messe“, Händels „Alexanderfest“, Bruckners „e-Moll-Messe“ und Radulescus „Passion“.

Dass es nichts Vergleichbares zur Domkantorei gibt, beweist der wohltönende Klangkörper auch auf seiner neuen CD, einem Live-Mittschnitt von Bachs „Messe in g-Moll“. Live ist die Domkantorei am Sonntag, 10. Dezember, ab 10.30 Uhr mit der Bach-Kantate „Herz, Mund, Tag und Leben“ zu hören.