Erstellt am 11. Oktober 2017, 17:56

von Mario Kern

Vertrag für die Betriebsgesellschaft ist unterzeichnet. Betriebsgesellschaft ist offiziell gegründet. Bis der operative Geschäftsführer im Amt ist, bereitet eine Steuerungsgruppe die Bewerbung vor.

Feierten den ersten Erfolg auf dem Weg zur Kulturhauptstadt: die beiden Geschäftsführer der Steuerungsgruppe Albrecht Großberger (2. von links) und Michael Koppensteiner (2. von rechts) sowie Andreas Fränzl, Susanne Wolfram, Jakob Redl, Michaela Steiner, Christian Herzog und Klaus-Michael Urban von der Plattform KulturhauptStart.  |  NOEN, Mario Kern

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Europäischen Kulturhauptstadt 2024 ist getan: Nach der offiziellen Verkündigung der Bewerbung sowie den Beschlüssen in Gemeinderat und Landesregierung haben Stadt und Land am Freitag den Vertrag zur Gründung der Betriebsgesellschaft unterzeichnet.

Sukzessive werden Mitglieder der Steuerungsgruppe – unter der interimistischen Leitung von Michael Koppensteiner und Albrecht Großberger – in diese Gesellschaft kooptiert.

Der operative Geschäftsführer soll sobald wie möglich seinen Job antreten – die Ausschreibung läuft noch bis 15. Oktober. Erst mit dem Geschäftsführer im Amt wird die Betriebsgesellschaft aktiv, um den Kulturentwicklungsplan und das Projekt auf Schiene zu bringen.

Plattform bereitet Publikation vor

Einstweilen bereitet die sechsköpfige Steuerungsgruppe mit Mitgliedern aus Stadt, Land und NÖKU die Bewerbung vor, die im Herbst 2018 eingereicht werden muss.

Den ersten Zwischen-Erfolg, die Entscheidung zur Bewerbung, feierten in der Vorwoche Mitglieder der Plattform KulturhauptStart und unter anderen die Geschäftsführer der Steuerungsgruppe: Im Stadtmuseum hielt die Plattform Rückschau auf die Anfänge der Bewegung im Vorjahr.

Diese Entwicklung halten die Mitglieder in einer Publikation fest, die beim Jour Fixe am 18. Oktober im Vinzenz Pauli vorgestellt werden soll.

„Natürlich muss die Region irgendwie dabei sein"

Bei der Feier betonte Großberger, dass die Steuerungsgruppe gerade Ideen entwickle, wie die Plattform in den Prozess eingebunden werden könne. Auch wie die Region miteingebunden werden kann, sei noch Thema von Überlegungen. Großberger: „Natürlich muss die Region irgendwie dabei sein. Wir sind aber noch nicht soweit, den Radius abzustecken.“