Erstellt am 10. August 2017, 06:22

von Lisa Röhrer

Böheimkirchner sucht im ORF die große Liebe. „Ich kann damit nur gewinnen“, dachte sich Manfred und meldete sich bei „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“ an.

Sucht im TV die große Liebe: Manfred aus Böheimkirchen. Foto: Röhrer  |  Lisa Röhrer

Ein witziger und charmanter Mittfünfziger, der künstlerisch, musikalisch und sportlich aktiv ist, zuerst als Fagottist die weite Welt bereiste und nun als Außendienstmitarbeiter durch das Land kurvt. Manfred, der seinen Nachnamen aus Datenschutzgründen nicht bekannt geben will, wirkt auf den ersten Blick nicht wie der typische Kandidat von „Liebesg’schichten und Heiratssachen“. Doch seine vielseitige Persönlichkeit passt dann doch wieder ganz gut in das Konzept von Moderatorin Elizabeth T. Spira. Als ihn ein Freund darauf hinwies, dass es wahrscheinlich die letzte Staffel der Kultreihe sei, hat er daher kurzerhand beschlossen, dort sein Glück zu versuchen.

„Ich war damals in einer Lebensphase, in der ich mich danach gesehnt habe, meine Aktivitäten mit jemandem zu teilen.“ Kurz nach seiner Anmeldung rückte in Böheimkirchen auch schon das Kamerateam an. 

Nach drei Drehtagen war der siebenminütige Beitrag im Kasten.

„Ich war überrascht, dass nichts vorgegeben war. Spira legte sofort mit dem Interview los, einfühlsam, aber natürlich mit Blick auf die Eigenheiten“, so der Böheimkirchner.

Bereut hat er diesen Entschluss nicht: „Der Gedanke, dass das eine ehrliche Geschichte ist, hat sich bestätigt. Man sieht, hört und erlebt mich im Fernsehen, da melden sich dann nur jene, die eine Grundsympathie haben“, ist er zuversichtlich.

„Mir ist klar, dass sie die Spitzen raussuchen“

Was nun wirklich auf ihn zukommt, weiß der Kandidat nicht. „Ich habe die Sendung zusammengeschnitten nie gesehen, mir ist klar, dass sie die Spitzen raussuchen“, lacht er. Sorgen bereitet ihm das aber keine: „Ich kann nur gewinnen, sollte ich keine Partnerin finden, dann interessante Begegnungen und eine Erfahrung.“

Das Ergebnis will sich der Böheimkirchner in geselliger Runde ansehen. In der Chamai Bar wird am Montag, 14. August, ein „Public Viewing“ veranstaltet. „Wer weiß, vielleicht kann ich ja anderen damit einen Anstoß geben sich auch zu bewerben“, schmunzelt der 54-Jährige.