Erstellt am 05. Dezember 2017, 05:49

von Lisa Röhrer

Eisige Temperaturen im Klassenzimmer. Jugendliche sitzen mit Schals und Jacken im SZE. „Dort hat es nur 17 Grad“, ärgert sich eine Betroffene. Schulleiterin will helfen.

Das SZE soll laut nicht gut genug geheizt sein, beschwert sicheine Schülerin.  |  NOEN, Gamsjäger

„Es ist unglaublich, dass bei anderen Schulen mehrere Millionen Euro in Bau und Renovierung investiert werden, während es in unseren Klassen im Winter mit viel Glück 17 Grad Celsius hat“, klagt eine Schülerin in einer Mail an die NÖN ihr Leid.

Eisige Temperaturen machen Schülern und Lehrern zu schaffen

Mit dem Winter dürfte das Schulzentrum Eybnerstraße auch dieses immer wiederkehrende Problem ereilt haben: Eisige Temperaturen machen Schülern und Lehrern zu schaffen. Diese müssen mit vielen Kleidungsschichten, Jacken und Decken in der Klasse sitzen. „Die Kälte führt dazu, dass einige Mitschüler regelmäßig an Harnwegsinfekten leiden oder krank werden“, wendet sich die Schülerin hilfesuchend an die Öffentlichkeit.

Lernen sei so unmöglich. Bei Beschwerden in der Schule sollen die Jugendlichen nur vertröstet worden sein. Ihnen werde gesagt, dass Heizen zu teuer sei oder durch die baulichen Gegebenheiten nichts bringen würde. Schulleiterin Elisabeth Scheicher-Gálffy ist an ihrem ersten Tag in der Schule über das Problem bereits informiert und verspricht, jenes im Auge zu behalten.

Der Landesschulrat habe, laut einem „Heute“-Bericht, bereits einen unangekündigten Besuch gemacht. Das Ergebnis: 20 Grad. Das sei gerade noch im Bereich der verordneten Mindesttemperatur.