Wilhelmsburg

Erstellt am 13. November 2017, 16:31

von Birgit Kindler

Unfallchirurg tritt bei Ninja Warrior an. Der Wilhelmsburger Stephan Schmid ist am Dienstag in dem schwierigen Hindernisparcours zu sehen.

Stephan Schmid will Ninja Warrior werden.  |  NOEN, Puls 4, Kniepeiss

In seinem Brotberuf ist Stephan Schmid Unfallchirurg am Universitätsklinikum St. Pölten, in seiner Freizeit ist er sportlich unterwegs, etwa mit dem Einrad im Gelände oder mit dem Kajak im Wildwasser. Weil der Wilhelmsburger etwas Neues ausprobieren wollte, hat er sich entschieden, bei Ninja Warrior Austria mitzumachen.

Bei dem Bewerb müssen die Teilnehmer in ein paar Minuten einen Hindernisparcours bewältigen, die besten 25 treten dann im großen Finale am Dienstag, 28. November an. Ob es Schmid bis dorthin geschafft hat, ist am Dienstag, 14. November auf Puls 4 zu sehen.

Fokusiert und voller Tatendrang

Motiviert zur Teilnahme haben ihn auch seine Kinder. „Außerdem bin ich ein verspielter Hund“, lacht der Wilhelmsburger. Besonders vorbereitet auf den Bewerb, der schon im Sommer gefilmt wurde, hat sich Schmid nicht. „Man weiß ja vorher ohnehin nicht, welche Hindernisse zu bewältigen sind. Ich habe nur meine Finger- und Griffkraft vermehrt trainiert“, sagt der 41-Jährige. Regelmäßig Sport treibt Schmid aber sowieso, beispielsweise Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, Skitourengehen und Snowboarden. „Beim Bewerb besonders schwierig war es, fokussiert zu bleiben, da man zwischen den Durchgängen viel Wartezeit hatte“, meint der Wilhelmsburger.

Man dürfe die Veranstaltung allerdings auch nicht zu ernst nehmen und sollte sich vor Augen führen, dass es keine Hochgebirgsexpedition ist. „Sollte man ausscheiden, holt man sich lediglich ein paar blaue Flecken oder wird nass“, meint Schmid.

Dass es für einen Arzt eher ungewöhnlich ist, an so einem Bewerb teilzunehmen, bestätigt Schmid. „In der Überzahl sind wir bestimmt nicht, aber ich glaube, in Deutschland hat auch schon einmal ein Arzt an so einem Bewerb teilgenommen“, schmunzelt Schmid, für den es auch eine Herausforderung war, seinen Dienstplan mit den Bewerbszeiten zu koordinieren.