Erstellt am 04. Januar 2018, 04:45

von Thomas Peischl, Christoph Hornstein und Martin Gruber-Dorninger

Vier laufen gegen die Absolute an. Kaufmann (ÖVP) will Mehrheit verteidigen. Hahn (SP), Spanring (FP), Wimmer (Grüne) und Pinzer (NEOS) wollen sie brechen.

Bei der Landtagswahl am 28. Jänner spielt der Bezirk Tulln eine bedeutende Rolle, schließlich kommt die amtierende Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner aus Klosterneuburg. Die NÖN sprach mit den Spitzenkandidaten der Bezirksliste Tulln.

Die ÖVP hat zwar eine Liste erstellt, entscheiden werden aber traditionsgemäß die Vorzugsstimmen im Ergebnis. Erstgereiht ist der Klosterneuburger Christoph Kaufmann, der erstmals einen Landtagswahlkampf bestreitet.

Im Bezirk stärker werden und in Niederösterreich eine neuerliche Absolute der ÖVP zu verhindern, das ist das erklärte Ziel von SPÖ-Landtagsabgeordneter Doris Hahn.

Leistbares Wohnen, Sicherheit und die Gesundheitsversorgung sind die drei Hauptthemen der FPÖ im Wahlkampf, auch für Bezirksspitzenkandidat Andreas Spanring.

Als „notwendige Kraft für die Kontrolle in Niederösterreich“ und einzige Partei, die sich um den ökologischen Bereich kümmert sieht Bezirksspitzenkandidat Sepp Wimmer die Grünen.

Für die NEOS steigt der Zwentendorfer Bernd Pinzer in den Ring. Auch er will die absolute Mehrheit der ÖVP verhindern, „um mehr Transparenz in die Landespolitik zu bringen“.

Welche Themen die Kandidaten sonst noch beschäftigen und was sie sich für den 28. Jänner vorgenommen haben, das lest ihr in der aktuellen Printausgabe der Tullner NÖN.