Tulln

Erstellt am 07. Dezember 2017, 05:17

von Barbara Gösenbauer

Digitale Gesellschaft als neue Herausforderung. Das Tullner Zukunftsforum im Jänner bietet eine Plattform für wissenschaftliche Diskussion zu bevorstehenden Herausforderungen.

Dirk Helbing ist Professor für Computational Social Science.  |  NOEN, Davide Caenaro

Am Freitag, 19., und Samstag, 20. Jänner, bietet das siebente Tullner Zukunftsforum renommierte Referenten zu top-aktuellen und brisanten Themen. Eröffnet wird das Ausnahme-Event von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Die NÖN präsentiert ab sofort jede Woche einen der Vortragenden. Den Auftakt bildet am Freitag um 17.30 Uhr der Vortrag „Die digitale Gesellschaft: Ein neues Zeitalter der Menschheitsgeschichte“ von Dirk Helbing. Helbing ist Professor für Computational Social Science am Department für Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften sowie Mitglied des Informatikdepartments der ETH Zürich.

Seine wissenschaftliche Laufbahn begann er als Physiker. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Fußgängermodellierung und -simulation. Während seiner Doktorarbeit und Habilitation half er, die Bereiche der Sozio-, Econo- und Verkehrsphysik zu etablieren. Außerdem war Dirk Helbing Mitbegründer der Sektion Physik sozio-ökonomischer Systeme der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Er beschäftigt sich mit Phänomenen wie der Selbstorganisation von Fußgängern, Massenpaniken, Staus, Bakterienmustern und La Ola-Wellen.

An der Technischen Universität Dresden arbeitete er an Verkehrsassistenzsystemen (frühe selbstfahrende Fahrzeuge) und einem selbstorganisierten Ampelsteuerungssystem. Als Professor für Soziologie an der ETH Zürich forschte er im Bereich der evolutionären Spieltheorie und agentenbasierter Computersimulation sozialer Prozesse.

Eintritt frei, Gratis-Karten gibt es im Bürgerservice Tulln.