Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 11. Februar 2018, 04:35

von Thomas Weikertschläger

Positiver Trend: Arbeitslosigkeit geht weiter zurück. Ende Jänner waren beim AMS Waidhofen 1.017 Personen als arbeitslos gemeldet – um 12,9 % weniger als im Jänner 2017.

AMS; NÖN-Grafik: Bischof

Der positive Trend am Waidhofner Arbeitsmarkt hält weiter an: Mit Ende Jänner 2018 waren 1.017 Personen beim AMS Waidhofen als arbeitslos gemeldet. Das sind zwar um 80 Betroffene mehr als im Vormonat, aber um 151 (12,9 Prozent) weniger als im Jänner 2017.

Besonders erfreulich ist, dass sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit quer durch alle Altersgruppen zieht. Am meisten profitieren Jugendliche bis 25 (-31,9 Prozent) von der Entwicklung. in der Altersgruppe zwischen 25 und 50 beträgt der Rückgang 13,8 Prozent. Aber auch bei der Generation 50+ ist die Zahl der Betroffenen rückläufig (-4,2 Prozent). Dennoch gehört mehr als jeder dritte Arbeitslose (362) dieser Altersgruppe an. Sowohl Männer als auch Frauen profitieren von der derzeitigen Situation. Bei Männern fiel der Rückgang mit 12,8 Prozent (um 100 auf 683) aber etwas geringer aus als bei Frauen mit 13,2 Prozent (51 auf 334).

"Es ist Zeit, sich Herausforderungen zu stellen"

Dass die gute Entwicklung weiter anhalten könnte, lässt sich an der Zahl der offenen Stellen ablesen. Ende Jänner waren im Bezirk Waidhofen 66 Stellen sofort verfügbar – um 33 (+100 Prozent) mehr als im Jänner des Vorjahres. Damit verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen pro offene Stelle von 35,4 auf 15,4. Den zehn Lehrstellensuchenden stehen 71 offene Lehrstellen, davon allerdings nur eine sofort verfügbar, zur Verfügung.

Edith Zach, AMS-Geschäftsstellenleiterin im Bezirk Waidhofen, geht davon aus, dass die Wirtschaft auch in den kommenden zwei bis drei Jahren wachsen werde. „Daher ist es eine gute Zeit, sich großer Herausforderungen wie Langzeit- und Altersarbeitslosigkeit zu stellen.“