Erstellt am 08. Februar 2018, 04:40

von Hannes Ramharter

Vorzugsstimmen: 16 Prozent für Köck. 2.590 ÖVP-Wähler machten ihr Kreuz bei Spitzenkandidat Eduard Köck – der könnte aber im Bundesrat bleiben.

2.590 Vorzugsstimmen gab es für Eduard Köck (ÖVP).  |  NOEN, Archiv

Vor allem in der ÖVP wurde bei der Landtagswahl auch um Vorzugsstimmen geworben. Schließlich war seitens der Landesparteileitung versprochen worden, dass in den Bezirken, wo kein Direktmandat vergeben wird, jene zwei oder drei Kandidaten in den Landtag einziehen werden, die die meisten Vorzugsstimmen im Verhältnis zu den abgegebenen Stimmen erhalten. ÖVP-Spitzenkandidat Eduard Köck kam auf 2.590 Vorzugsstimmen und schaffte damit etwas mehr als 16 Prozent der abgegebenen Stimmen – für das Mandat reichte das nicht.

Roman Zibusch kam auf 251 Vorzugsstimmen.  |  Archiv

Letztlich werden drei Mandate über dieses System vergeben, diese erhalten „Vorzugsstimmenkaiser“ Jürgen Maier aus dem Bezirk Horn, Anton Erber aus dem Bezirk Scheibbs und Margit Göll aus dem Bezirk Gmünd. Nicht geschafft haben es die Kandidaten aus Lilienfeld und Waidhofen.

Gottfried Waldhäusl erreichte 1.006 Vorzugsstimmen.  |  NOEN, René Denk

Die Entscheidung über die Vergabe der Bundesratsmandate fällt erst. Hier dürfte Eduard Köck wieder ganz gute Chancen haben, immerhin hat die ÖVP im Bezirk Waidhofen mehr als 55 Prozent der Stimmen und man wird das Feld nicht zur Gänze anderen Parteien überlassen, schließlich stellt die SPÖ mit Maurice Androsch einen Nationalratsabgeordneten und die FPÖ mit Gottfried Waldhäusl sogar einen Landesrat.