Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 09. Februar 2018, 05:11

von Thomas Weikertschläger

Alle HAK-Absolventen erhielten Job. Ab kommendem Schuljahr setzt die Waidhofner HAK auf „Digital Business“.

Beim Semesterempfang in der Waidhofner HAK: Ex-Direktor Johann Lehr, Martina Dorfinger, Wirtschaftskammer-Obmann Reinhard Blumberger, Bezirkshauptmann Günther Stöger, Martin Hetzendorfer, Bürgermeister Robert Altschach, Arbeiterkammer-Bezirksstellenleiter Christian Hemerka, Direktor Rudolf Mayer sowie die Schüler Kathrin Mürwald, Julia Kampf, Schulsprecherin Simone Brodesser, Victoria Rupp, Nina Fleischhacker, Nicole Dangl, Marlene Zimmerl, Simon Wanko, Moritz Schleritzko und Marlene Zimmerl.  |  Thomas Weikertschläger

Die Vorstellung der neuen Schwerpunkte, die ab dem kommenden Schuljahr an der Waidhofner HAK geboten werden, stand im Mittelpunkt des Semesterempfangs.

Bildungsberaterin Martina Dorfinger stellte den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft und Politik sowie Lehrerkollegen aus den Zubringerschulen einerseits den neuen Schwerpunkt „Wirtschaftsinformatik – Digital Business“ vor, erklärte aber auch die „individuelle Schwerpunktsetzung“ in der herkömmlichen Praxis-HAK. Hier können die Schüler der ersten Klassen ab dem kommenden Schuljahr jährlich zwischen drei Schwerpunkten (Kreativ Design, Sport und Bewegung sowie Umwelt und Gesundheit) wählen. In den weiteren Klassen kann man sich dann entweder im jeweiligen Schwerpunkt vertiefen, oder mit anderen Schwerpunkten auch in die Breite gehen.

"Was wäre die Wirtschaft ohne die Schule?"

Im Schwerpunkt „DigiBizz“, der sonst in Niederösterreich nur in Mistelbach angeboten wird, soll neben der Wirtschaftskompetenz und fundierter Allgemeinbildung die „Beherrschung digitaler Technologien“ im Vordergrund stehen. Software- und Appentwicklung, Social Media und Datenmarketing, Mediendesign und Web sitegestaltung, Videoproduktion und -schnitt, Computernetzwerke und das Anpassen von Programmen an betriebliche Anforderungen sollen dabei am Lehrplan stehen, der parallel zum bisherigen gefahren wird.

Direktor Rudolf Mayer meinte, dass Schule nicht stehen bleiben dürfe. Die Verbindung von Allgemeinwissen und Wirtschaftskompetenz sei das Um und Auf, um Betrieben in der Region für die Zukunft die richtigen Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Dass es in der Region für HAK-Abgänger auch gute Job-Möglichkeiten gebe, zeige, dass „alle Absolventen aus dem Vorjahr, die sofort zu arbeiten beginnen wollten, auch einen Job in der Region bekommen haben“. Lob für die neue Schwerpunktsetzung kam auch von Wirtschaftskammer-Obmann Reinhard Blumberger, der meinte: „Was wäre die Wirtschaft ohne die Schule?“

Dass auch jetzt schon gute Arbeit in der HAK geleistet wird, zeigten zwei Maturanten-Gruppen, die ihre Diplomarbeiten vorstellten.