Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 10. Januar 2018, 04:42

von NÖN Redaktion

Rotes Kreuz sucht Freiwillige. Einsatzstatistik zeigt neuerlichen Höchstwert, 17.500 Patienten versorgt. Bedarf an ehrenamtlichen Mitarbeitern steigt.

Ein Teil der Mannschaft des Roten Kreuzes Waidhofen mit freiwilligen Mitarbeitern, hauptberuflichen Mitarbeitern und Zivildienern. Im Bild: Josef Zimmermann, Alfred Preisl, Fabian Bogg, Sandra Mandl, Peter Hanko, Theo Jordan, Georg Koller, Fabian Newald, Moritz Gudenus, Markus Edlinger, Nicole Prügl, Regina Hauer, Bernhard Schierer, Florian Kargl und Johann Panzer.  |  privat

Die Einsatzzahlen des Roten Kreuzes, die schon 2016 einen Höchstwert erreicht hatten, wurden im Vorjahr erneut übertroffen. Bezirksstellenleiter Günter Stöger bedankt sich daher bei allen Freiwilligen und hauptberuflichen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz.

Rund 868.000 Kilometer (50.000 mehr als 2016) legten die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Waidhofen im Jahr 2017 auf Österreichs Straßen zurück. Im Bereich Rettungs- und Krankentransporte benötigten etwa 17.500 Patienten die Versorgung der Bezirksstelle Waidhofen.

Ein weiterer wichtiger Arbeitsbereich war die interne sowie externe Ausbildung. Es wurden 44 Fortbildungsveranstaltungen für die eigenen Mitarbeiter und für medizinisches Personal anderer Organisationen abgehalten. Für die zivile Bevölkerung veranstaltete die Rot-Kreuz-Stelle Waidhofen 57 Erste-Hilfe-Kurse.

Stetiges Wachstum verzeichnet auch der Leistungsbereich der Gesundheits- und Sozialen Dienste. 2017 wurden mit rund 6.200 Stunden doppelt so viele Einsatzstunden wie im Jahr davor geleistet. Es konnten etwa 1.180 Klienten betreut werden.

Neue Jugendgruppe wurde eingerichtet

Ebenso erfreulich ist, dass sich eine neue Jugendgruppe etabliert hat und somit das Rote Kreuz Waidhofen im Bereich der Jugendarbeit wieder aktiv geworden ist und aktive Nachwuchsarbeit betreibt.

Im Blutspendendienst blieben die Abnahmen durch die Blutspendezentrale mit 3.157 Spenden fast identisch zum Vorjahr. Für eine optimale Gesundheitsversorgung für Dauerpatienten sowie Akutfälle ist gespendetes Blut noch immer von hoher Bedeutung. Das Rote Kreuz appelliert daher, die Blutspendetermine wahrzunehmen.

„Die Jahresstatistik zeigt uns aber auch deutlich, dass wir einen steigenden Bedarf an Freiwilligen haben. Vielleicht findet der eine oder andere etwas Zeit, um auch eine Rot-Kreuz-Jacke in die Hand zu nehmen und uns 2018 bei der Arbeit am Nächsten zu unterstützen“, meint Bezirksstellenleiter Günter Stöger.