Windigsteig

Erstellt am 12. Januar 2018, 04:29

von Michael Schwab

Neuer Nahversorger öffnet bald. Walter Nitsch wird Nahversorger-Markt am 25. Jänner eröffnen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Hell und freundlich präsentiert sich der neu adaptierte Verkaufsraum im ehemaligen Kaufhaus Litschauer. Bürgermeister Ernst Herynek mit dem Betreiber Walter Nitsch bei der Baustellenbesichtigung.  |  Michael Schwab

Nach zwei Jahren ohne Nahversorger kommt in Kürze wieder Leben ins Zentrum von Windigsteig.

Denn am 25. Jänner wird Walter Nitsch im ehemaligen Kaufhaus Litschauer einen neuen Nahversorger-Markt eröffnen. Das seit dem Konkurs des Lebensmittelgroß- und Einzelhändlers Pilz leer stehende Geschäftslokal wird derzeit adaptiert und eingerichtet. Die wesentlichen Installationsarbeiten für Wasser, Elektrik und Licht sind bereits abgeschlossen, der Fußboden ist schon verlegt, und die Wände wurde neu ausgemalt. Auch die Decke wurde teilweise erneuert.

„Ab dieser Woche wird die Anlieferung der Einrichtung starten, die heiße Phase wird ab dem 15. Jänner beginnen“, beschreibt Nitsch den weiteren Zeitplan. In dem knapp 130 m großen Raum werden 120 m reine Verkaufsfläche zur Verfügung stehen. „Besonders wichtig sind für uns regionale Lieferanten, für die es ein eigenes Eck mit dem Titel ‚Aus‘n Dorf“ geben wird. Bei uns werden Freundlichkeit und Servicebereitschaft an erster Stelle stehen“ kündigt Nitsch an.

"Nachher zog es mich in den Außendienst"

Er hatte in Waidhofen bei der Firma Franz Hofmann den Beruf des Einzelhandelskaufmanns gelernt. „Nachher zog es mich aber in den Außendienst. Vor eineinhalb Jahren starteten in Windigsteig die Überlegungen, wieder einen Nahversorger, damals noch auf Basis eines Vereins, zu etablieren, woraus aber nichts wurde. Da trat ich an den Bürgermeister heran, dass ich den Markt führen will“, erzählt Nitsch.

„Mit der Eröffnung des Nahversorgers fällt der Startschuss zur Belebung des Ortskerns. Bei uns werden zahlreiche ältere Leute von ihren Angehörigen zum Arzt gebracht, und während der Wartezeit gibt es im Zentrum kein Geschäft oder Lokal, in das man gehen könnte. Auch Radfahrer stehen öfter suchend am Hauptplatz“, merkt Bürgermeister Manfred Herynek an. Der neue Markt soll nicht nur zum Einkaufen dienen, sondern auch ein Treffpunkt im Ortskern sein.

Deshalb wird ein neben dem Verkaufsraum befindliches ehemaliges Büro mit Küche in eine Kaffeestube umfunktioniert. „Dort haben Kunden die Möglichkeit, unbehelligt vom Verkaufsbetrieb im Geschäft einen Kaffee zu trinken, den wir selbstverständlich an den Platz servieren. Auch aus dem Mehlspeis-Sortiment kann man wählen“, führt Nitsch an. Zusätzlich gibt es im Geschäft selbst auch eine Kaffeeecke.

Die feierliche Eröffnung wird am Donnerstag, 25. Jänner um 16 Uhr erfolgen.