Wiener Neustadt

Erstellt am 11. Januar 2017, 11:29

von Redaktion noen.at

Hütten in Flammen: Eiseskälte behindert Löscharbeiten. Bei -19 Grad Celcius wurde die Wiener Neustädter Feuerwehr Mittwoch-Früh vor eisige Herausforderungen gestellt: In der Fischauer Gasse standen zwei Gartenhütten in Vollbrand. 

Ein Nachbar hatte den Brand bemerkt und gegen 6.35 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Danach lief er auf das Nachbargrundstück und weckte die Familie, die zu diesem Zeitpunkt noch schlief. 

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge standen zwei aneinandergrenzende Gartenhütten bereits in Vollbrand. Weitere Verstärkung wurde angefordert. Ein 600- Liter-Heizöltank und zahlreiche Haushaltschemikalien, die in einer der Hütten aufbewahrt wurden, machten die Situation noch brenzlicher.  Die betroffene Hütte wurde von außen mit Schaum geflutet. Den Einsatzkräften gelang es so, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Verletzt wurde niemand

Die eisigen Temperaturen in der Früh erschwerten die Arbeiten der Freiwilligen jedoch erheblich. Zum Zeitpunkt der Ausrückung wurden in Wiener Neustadt Temperaturen von -19°C gemessen. Dadurch froren teilweise die wasserführenden Armaturen, aber auch die Schutzbekleidungen der eingesetzten Kräfte ein. Auch die Straße um den Einsatzort wurde laut FF-Bericht "zeitweise zum Eislaufplatz". 

23 Mann standen mit acht Fahrzeugen über zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Die Brandursache ist unklar. Die Exekutive nahm Ermittlungen auf.

Verletzt wurde niemand.