Erstellt am 10. Januar 2018, 03:32

von NÖN Redaktion

Filme für Genießer. Reisedoku, legendäres Tennismatch, saudi-arabische Liebesgeschichte und schwarzhumorige US-Komödie in der Filmbühne.

Weit  |  Thimfilm

Mit vier hochkarätigen Filmen wartet der Verein Filmzuckerl im ersten Quartal des Jahres 2018 wieder auf.

Den Anfang macht am 17. und 18. Jänner die deutsche Reisedokumentation „Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt“, die in Kooperation mit der Pfadfindergruppe Waidhofen in der Filmbühne Waidhofen gezeigt wird. Der Film erzählt von der außergewöhnlichen Reise eines Paares, das von Freiburg aus in den Osten loszieht, um dreieinhalb Jahre später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zurückzukehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkunden Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Pfadfinder mit Ausweis oder Halstuch erhalten ermäßigten Eintritt.

Batle of the Sexes  |  Centfox

Weiter geht es am 21. und 22. Februar mit „Battle of the Sexes“ von Jonathan Dayton und Valerie Faris. Der Film zeichnet den legendären Tennis-Schaukampf im Jahre 1973 zwischen der damaligen Nummer eins des Damen-Tennis, Billie Jean King und dem Ex-Tennischampion und notorischen Zocker Bobby Riggs nach, der damals zum meist gesehenen Sportevent der Fernsehgeschichte und zum „Kampf der Geschlechter“ wurde.

Pfadfinder und Weltladen mit an Bord

Barakah meets Barakah  |  Filmladen

Am Dienstag, 6. März, wird in Kooperation mit dem Weltladen Waidhofen der saudi-arabische Spielfilm „Barakah Meets Barakah“, der einem saudischen Ordnungsbeamten aus bescheidenen Verhältnissen und einer Video-Bloggerin, die als Model und It-Girl für die stylishe Boutique ihrer Adoptivmutter arbeitet, folgt, gezeigt. Bei einem Fotoshooting treffen die beiden per Zufall aufeinander und fühlen sich sofort magisch zueinander hingezogen. Ein Date in einer Gesellschaft, in der der Kontakt zwischen Mann und Frau komplett verboten ist, ist aber gar nicht so einfach. Doch mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus, um sich näher zu kommen.

Suburbicon  |  Constantin

Am 21. und 22. März steht dann „Suburbicon“ von Regisseur George Clooney in der Filmbühne am Programm. Der US-Schauspielstar porträtiert in seinem Film mit viel schwarzem Humor eine Vorzeigevorstadtgemeinde in den USA der 1950er-Jahre, in der der amerikanische Traum durch den Zuzug einer afroamerikanischen Familie ins Wanken gerät und gleichzeitig das Leben einer Familie durch einen Einbruch auf den Kopf gestellt wird.