Gaflenz

Erstellt am 10. Januar 2018, 04:41

von NÖN Redaktion

Wohnhaus in Flammen. Zu einem Kellerbrand in Gaflenz rückten drei Feuerwehren aus. Sie konnten das Schlimmste gerade noch verhindern. Brandursache war Zigarettenglut.

Dramatische Szenen in Gaflenz: Die Wehren Gaflenz, Lindau-Neudorf und Weyer löschten den Brand.  |  FF Gaflenz

Im Keller eines Wohnhauses brach am Dienstagabend der Vorwoche ein Brand aus. Die Bewohner, ein 35-jähriger Mann und sein 56-jähriger Schwiegervater, saßen gerade im Wohnzimmer vor dem Fernseher, als sie gegen 20.15 Uhr plötzlich Brandgeruch wahrnahmen.

Bei der sofortigen Nachschau im Nebenraum bemerkten sie, dass von der darunter gelegenen Waschküche durch den Fußboden Rauch aufstieg. Der 35-Jährige holte sofort einen Feuerlöscher und rannte in den Keller. Im Waschraum angekommen, sah er, dass Schaumstoffpolster, die auf einem Aluwagen gelagert waren, in Brand geraten waren. Dem Mann gelang es zwar, das Feuer zu löschen, die Rauchentwicklung blieb aber nach wie vor enorm, weshalb die Feuerwehr verständigt wurde. Rund 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Gaflenz, Weyer und Lindau-Neudorf rückten aus und starteten umgehend mit dem Löschangriff. Zusätzlich kämpften sich Atemschutztrupps der Feuerwehr, unterstützt durch Wärmebildkameras, in den Brandraum vor. Rasch gelang es den Einsatzkräften, den Brand endgültig zu löschen. Danach wurde das Wohnhaus mittels Überdruckbelüfter rauchfrei gemacht.

Als Brandursache konnten die Brandermittler der Polizei eine technische Ursache ausschließen. Der Brand dürfte durch den Hauseigentümer selbst unabsichtlich verursacht worden sein, indem dieser in den Abendstunden in der Waschküche geraucht hatte. Dabei dürfte Zigarettenglut die Schaumstoffpolster entzündet haben.

Personen kamen bei dem Wohnhausbrand zum Glück keine zu Schaden.