Erstellt am 13. Januar 2018, 03:41

von Leo Lugmayr

Six zu acht im Orchester. Rund 80 Musiker spielten bei Neujahrskonzerten des Kammerorchesters unter der Leitung von Wolfgang Sobotka. Jeder Zehnte davon gehörte der Großfamilie Six an.

Georg, Jakob und Edith Six, Stefanie, Burgi und Stefan Neubauer sowie Katharina Six und Ruth Salamon (v.l.) beim Neujahrskonzert im Waidhofner Kammerorchester im Festspielhaus St. Pölten.  |  Lugmayr

Als geballte Streicherbatterie bringt sich die ursprünglich in Opponitz beheimatete Großfamilie Six in das Waidhofner Kammerorchester ein. Beim Neujahrskonzert, das zum Jahreswechsel zweimal im Waidhofner Schlosscenter und in Grafenwörth und im Festspielhaus St. Pölten vor ausverkauften Rängen gespielt wurde, waren gleich acht Vertreter der Familie Six an den Pulten.

Vier Damen – Burgi Neubauer (geborene Six), ihre Tochter Stefanie und die beiden Waidhofnerinnen Ruth Salamon (geborene Six) und Katharina Six – waren als Geigerinnen tätig. Mit Jakob Six kam ein weiterer Violinist dazu. Am Cello gehört Tierarzt Georg Six bereits seit Jahrzehnten zum Stammpersonal des Kammerorchesters. Harfenistin Edith Six und Klarinettist Stefan Neubauer sind weitere Stützen des Orchesters, wobei Neubauer auch Mitglied des Bühnenorchesters der Wiener Staatsoper ist sowie einen Lehrauftrag an der Musikuniversität Wien und derzeit einen Zeitvertrag bei den Wiener Philharmonikern innehat.

Für Orchesterleiter und Dirigent Wolfgang Sobotka ist klar: Hier geht die Saat der beiden Begründer der Opponitzer Stubenmusik, Edith und Georg Six sen., auf. Am Bergbauernhof „Vorderleiten“ in Opponitz wurde Musik bereits in den 70er-Jahren auf hohem Niveau gepflegt und gefördert.

Ein Dacapo könnte es beim kommenden Frühjahrskonzert des Kammerorchesters im April in Weyer und Waidhofen geben.