Erstellt am 14. Februar 2018, 05:00

von Lisa Hofbauer

Tourismus boomt in Region. Rausfall von Therapiezentrum Buchenberg aus Statistik sorgt jedoch am Papier für Minus.

Im Juni des Vorjahres wurde der Ybbstalradweg eröffnet. Seitdem geht es in den Gemeinden entlang des Rad-Highways touristisch aufwärts.  |  Doris Schwarz-König/Mostviertel Tourismus

Von einem „grundsätzlich sehr positiven Jahr“ spricht der Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH Andreas Purt über die Tourismusentwicklung an der Moststraße im Jahr 2017. Das Mostviertel sei im Vorjahr generell auf einem Rekordkurs gewesen, das lasse sich an den Tourismuszahlen deutlich ablesen. In Summe kann man hier auf ein Nächtigungsplus von 8,3 Prozent zurückblicken. „In manchen Regionen sind die Zahlen sogar rekordverdächtig“, freut sich der Mostviertel-Tourismus-Geschäftsführer.

Top-Wert bei Nächtigungszahlen in Kematen

Einen Top-Wert von plus 37,8 Prozent kann die Gemeinde Kematen bei den Nächtigungszahlen verzeichnen. Dieser Zuwachs lasse sich laut Purt vor allem auf den Wirtschaftstourismus zurückführen. Der Wirtschaftsaufschwung im Mostviertel mache sich im Tourismus generell bemerkbar.

„An der Eisenstraße können wir auf einen guten Winter Anfang 2017 zurückblicken, der die Nächtigungszahlen hier in die Höhe schnellen hat lassen“, sagt Purt. Aber auch der sonnige Sommer schlage positiv zu Buche, wobei Purt vor allem den Ybbstalradweg als „Glücksgriff für den Tourismus“ bezeichnet.

Im September und Oktober habe das Wetter dann nicht mehr so mitgespielt, weshalb hier auch die Nächtigungszahlen leicht rückgängig seien. Einen Einbruch habe es aber auch hier keinen gegeben. Dass sich trotz durchwegs positiver Zahlen im Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland unterm Strich ein leichtes Minus bei den Nächtigungszahlen (minus 1,1 Prozent) ergibt, lässt sich laut Purt darauf zurückführen, dass seit dem Februar bzw. März des Vorjahres das Buchenbergheim in Waidhofen aus der Tourismus-Statistik herausgefallen ist.

Dadurch ergibt sich für die Statutarstadt auch ein kräftiges Minus von 34,1 Prozent bei den Nächtigungen. „Dieses Minus in Waidhofen ist aber nur ein Minus auf dem Papier, die Nächtigungen sind da“, erklärt Purt.


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