Erstellt am 28. November 2017, 17:33

PsychoSoziale Wohnhaus in Zwettl eröffnet. Das PsychoSoziale Wohnhaus der Caritas St. Pölten in Zwettl wurde nun offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Seit Anfang Juni ist es bereits bewohnt, jetzt wurde es auch offiziell eröffnet, das PsychoSoziale Wohnhaus der Caritas St. Pölten in der Kremser Straße.

Hausleiterin Sylvia Hager konnte zahlreiche Gäste zur Eröffnungsfeier am 24. November begrüßen, die von Karl Edlinger, dem künftigen Leiter der sich derzeit im Endausbau befindlichen Tagesstätte im Betriebsgebiet, moderiert wurde. Sie sprach vom reibungslosen Umzug der Bewohner von Schiltern nach Zwettl, wo alle rasch gute Kontakte aufbauen konnten. Den Bewohnern selbst, wie Sepp erzählte, gefällt vor allem an Zwettl, „dass alles zu Fuß erreichbar ist“, dass „die Zwettler sehr freundlich“ sind und es hier das beste Wasser gibt.

„Die Einrichtungen der Caritas sind wichtige Elemente im Sozial- und Gesundheitsnetzwerk der Stadt“, betonte Vizebürgermeister Johannes Prinz. Er wünschte, dass alle, die Hilfe brauchen, hier viel Menschlichkeit, Fürsorge und Verständnis erfahren mögen.

Der Leiter des Fachbereichs, Alois Rauter, stellte das Projekt vor, das als Nachfolgeeinrichtung für Schiltern entstanden ist. 32 Personen mit psychischen Erkrankungen leben hier in Voll- bzw. Teilzeitbetreuung, zusätzlich gibt es drei Gruppen mit 25 Plätzen für Tagesbetreuung.
Das Haus in Zwettl sei eines der größten Bauvorhaben der Caritas in den letzten Jahren gewesen, so Susanne Karner, Leiterin des Bereichs PsychoSoziale Einrichtungen. Das Projekt sei mit „Hausverstand, Gefühl, Freude und dem Mittragen aller Bewohner“ entstanden.

„Das Neuankommen ist geschafft“, so Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger. „Die Bewohner haben in Zwettl ein Zuhause gefunden, wo sie mehr ins Leben gerückt sind, wo sie mitten im Leben mitleben können. Die Inklusion ist hier sichtbar und spürbar!“

Es sei wichtig, dass Menschen mit psychischen Problemen mitten unter uns leben, betonte Landesrätin Barbara Schwarz. „Eine pulsierende Bezirksstadt wie Zwettl bringt viele Möglichkeiten des Andockens! Wer psychisch krank ist, verdient unsere Aufmerksamkeit, unser Mitgefühl, unsere Hilfe!“

Kaplan Thomas Skrianz segnete abschließend die neue Einrichtung.