Zwettl

Erstellt am 10. Januar 2018, 05:01

von René Denk

EKZ Zwettl: Nächster Schritt ist Kampbrücke. Kampcenter-Projektleiterin Claudia Winkler-Widauer betont, auf das Ergebnis des Umwidmungsverfahrens gewartet zu haben.

Bei der „Kampcenter“-Modellpräsentation im März 2017: Architekt Johannes Kraut, Verkehrsplaner Klaus Grulich, Projektleiterin Claudia Winkler-Widauer und Vizebürgermeister Johannes Prinz.  |  B. Lassmann-Moser

Die Umwidmung für das geplante EKZ „Kampcenter“ in der Gartenstraße ist durch: Am 4. Jänner wurde die Umwidmung des ehemaligen Gärtnereiareals auf „Bauland Kerngebiet-Handelseinrichtungen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 8.500 m Aufschließungszone 1“ rechtskräftig.

Verkehrsanbindung steht nun im Fokus

Mit dem Bau des Kampcenters kann aber noch länger nicht begonnen werden. Da es sich um eine Aufschließungszone handelt, muss zuerst vor allem noch eine für das EKZ nötige Verkehrsanbindung geschaffen werden, welche auch einer Brücke über den Kamp bedingt. „Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, kann die Aufschließungszone zur Bebauung freigegeben werden“, erklärt Zwettls Stadtamtsdirektor Hermann Neumeister im NÖN-Gespräch.

Die neue Verkehrserschließung ist der wesentlichste Punkt, der für die Realisierung des Kampcenters noch umzusetzen ist.

„Ziel ist es, das Projekt noch im ersten Halbjahr bei den Behörden zur Bewilligung vorzulegen“, sagt Neumeister.

Die Umwidmung für das Einkaufszentrum „Kampcenter“ in der Gartenstraße ist nun rechtskräftig.  |  Grafik: Consio

Mit der brandaktuellen Information über die rechtskräftige Umwidmung konnte die NÖN sogar Kampcenter-Projektleiterin Claudia Winkler-Widauer selbst überraschen. Sie erörtert im NÖN-Gespräch, dass man die Umwidmung abgewartet habe.

Die Verordnung zur Umwidmung wurde vom Gemeinderat am 27. Juni des Vorjahres beschlossen, vom Land genehmigt und am 20. Dezember zwei Wochen lang an der Amtstafel angeschlagen. Dazu gab es keine Einsprüche, womit die Rechtskraft sichergestellt ist.


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