Baubeginn von Hochwasserschutz noch im Herbst. Das Projekt Haabergbach ist auf Schiene. Bund, Land und Gemeinde teilen sich die Kosten in Höhe von 2,1 Millionen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 05. Februar 2019 (04:55)
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Die Liegenschaften der Waidhofnerstraße und in den Nebenstraßen wurden schon öfter von den Fluten des Mühlbaches unter Wasser gesetzt (im Bild die Koloniegasse im Jahr 1991). Das Hochwasserschutzprojekt Haabergbach soll das künftig verhindern.

Am Mittwoch hat der Gemeinderat die Interessentenverpflichtungserklärung für die Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich Haabergbach/Mühlbach beschlossen und damit die finanzielle Beteiligung der Stadt an dem Projekt.

Beim Land hat man schon grünes Licht gegeben und wird das Vorhaben im April nun beim Bund zur Bewilligung einreichen. Vorgespräche sind schon erfolgt. Läuft alles wie geplant, sollte noch im Herbst dieses Jahres der Startschuss für das wichtige Hochwasserprojekt in Amstetten fallen.

Das Grundprinzip ist einfach: Bei einem Hochwasser des Haabergbaches sollen die Fluten über den Mühlbach (dessen Fließrichtung zu diesem Zweck durch Schützanlagen umgedreht werden kann) in die Ybbs oberhalb der Eisenbahnunterführung eingeleitet werden. Kommt es umgekehrt zu einer Flut in der Ybbs, kann durch Schließen der Schleusen verhindert werden, dass unkontrolliert Wasser in den Mühlbach strömt.

Eine genaue Projektbeschreibung und was die Verantwortlichen der Stadt dazu sagen, lesen Sie in Ihrer neuen NÖN-Ausgabe.