Die Bibliothek der Wohlfühlmomente .

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Juni 2020 (14:22)
Ulrike Königsberger-Ludwig mit Enkelin Lina.
privat

Aus Erinnerungen Kraft schöpfen ...

Der Aufruf von Psychotherapeut Christoph Thoma in der NÖN, doch andere Leute an den eigenen Wohlfühlmomenten teilhaben zu lassen, hatte ein großes Echo zur Folge. Bei der NÖN sind etliche Beiträge eingelangt, die natürlich in den kommenden Ausgaben veröffentlicht werden. „Wir erinnern uns viel zu leicht an negative Erlebnisse. Es ist daher wichtig, das Bewusstsein „umzupolen“, um positive Augenblicke parat zu haben. Ich glaube, dass solche persönlichen Wohlfühlmomente Inspiration für andere sein können. Ich möchte also sozusagen eine ,Bibliothek der Wohlfühlmomente‘ schaffen, die für viele Menschen zugänglich ist“, sagt Thoma.

Traunstein als Kraft- und als Glücksort

„Nach einem jahrelangen Leidensweg und dadurch nicht so guter Lebensqualität, entschied ich mich zu einer Psychotherapie bei Dr. Thoma. Bei den Sitzungen ging es mir immer besser und besser. Ich hatte einen tollen Erfolg und dadurch viele Glücksmomente. Das pure Glück kam, als ich 2016 das erste Mal nach Bad Traunstein fuhr. Diese drei Wochen waren Balsam für die Seele. Seitdem bin ich jedes Jahr zwei bis drei Wochen in Traunstein. Dort ist mein Glücks- und Kraftort!“ Sylvia Freynschlag, Amstetten

Sylvia Freynschlag fühlt sich in Traunstein wohl!
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Obsternte ist ein Wohlfühlmoment

„Die Obsternte ist eine Tätigkeit, die gleichermaßen entspannend und interessant ist. Ernten ist stets eine neue Erfahrung, weil die Ergebnisse nie gleich sind. Selbst ein- und derselbe Baum bringt unterschiedliche Qualitäten hervor. Dieses sprichwörtliche Einsacken des Obstes ist deshalb ein besonderer Moment, bei dem die Faszination über die Natur, körperliche Tätigkeit und gleichzeitig Entspannung sowie Stolz und Freude kombiniert auftreten – ein wahrhaftiger und andauernder Wohlfühlmoment.“ Roland Treitler, Amstetten, Thailand 

Der Amstettner Roland Treitler in Thailand.
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Die Zeit mit der Enkelin genießen

„Ein Video-Telefongespräch bei meinem Sohn, bei dem sich auch unsere Lina sichtbar macht und mit ihrem unwiderstehlichen Kindercharme fragt: Oma, bist du heute zuhaus? Ja, sage ich und dann die Frage – kann ich zu euch kommen, weil dann können wir miteinander spielen und ein Eis essen und Rad fahren und, und, und. Ja klar geht das, weil sie es immer schon geschafft hat, dass ich mir Zeit nehme für sie und jetzt in der Coronazeit, wo es viel weniger Außentermine gibt, geht es noch ein Stückchen leichter, einfach die Mails später lesen. Und dann ist sie auch schon da und wir spielen, essen ein Eis und genießen die Zeit miteinander.“ Ulrike Königsberger-Ludwig, Amstetten