Grund für zentralen Bauhof angekauft

Stadt Amstetten hat benötigtes Areal von der Firma Riedler erworben. Im Herbst nächsten Jahres soll Baubeginn sein.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 04:04
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Präsentierten bei heftigem Schneegestöber die Pläne für den neuen zentralen Bauhof am Standort der ehemaligen Danner-Schottergrube: Gregor Riedler, Bürgermeister Christian Haberhauer und Gemeinderätin Sarah Huber.
Foto: Knapp

In Greinsfurth soll in der ehemaligen Schottergrube Danner direkt neben der B121 (nahe dem Hofermarkt) ein zentraler Bauhof entstehen, der die drei bestehenden Bauhöfe (Allersdorf, Mauer, Hausmening) ersetzt. Rund 13.500 Quadratmeter hat die Stadt dort kürzlich von der Firma Riedler erworben. Somit hat sie nun ein rund 25.000 Quadratmeter großes Areal für das Projekt zur Verfügung.

Ursprünglich war der Baubeginn schon für 2021 angedacht, Corona und Grundverhandlungen verzögerten das Projekt aber. Inzwischen liegen aber auch schon die Entwürfe für den neuen Bauhof auf dem Tisch. Bereits im Mai hat die Stadt ja die Planung-Statik-Bauleitungs GmbH aus Rosenau zum Generalplaner des Projekts gekürt.

Der neue Bauhof soll das Service für die Bürger verbessern und zugleich für die rund 100 Mitarbeiter ein hochwertiger Arbeitsplatz sein. Vor allem die Sozialräume in den bestehenden Bauhöfen, lassen schon sehr zu Wünschen übrig.

„Der neue Standort zeichnet sich zum einen durch eine gute Lage mit optimaler Verkehrsanbindung und andererseits durch die ressourcenschonende Nachnutzung der aufgelassenen Schotterabbaustelle aus“, sagt Bürgermeister Christian Haberhauer. Flächenverbrauch und Flächenversieglung seien bei jedem Projekt wesentliche Themen. Es entstehe da ein in vielerlei Hinsicht nachhaltiges Projekt.

„Besonderer Dank gilt natürlich Gregor Riedler, Geschäftsführer von Riedler Kies und Bau, der uns den benötigten Grund verkauft hat. Um die Stadt weiter zu entwickeln, brauchen wir starke Partner aus der Wirtschaft“, betont der Bürgermeister. Riedler streut seinerseits der Gemeinde Rosen: „Denn sie verwirklicht da ein wirtschaftlich und ökologisch wirklich nachhaltiges Projekt.“

Im Frühjahr wird mit dem Bau einer Zufahrtsstraße begonnen. Die Errichtung des Bauhofes startet im Herbst und soll 2024 abgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten des Projekts werden sich auf rund zehn Millionen Euro belaufen.