Amstetten

Erstellt am 05. Februar 2019, 04:56

von Leopold Kogler

Kulturtage im Zeichen der Frauen. Die 19. Ausgabe der ars femina bietet wieder eine bunte Palette an Veranstaltungen – von Konzert bis Film.

Kulturstadträtin Elisabeth Asanger undKulturamtsleiterin Elke Strauß präsentierten das Programm der diesjährigen ars femina in Amstetten.  |  Leopold Kogler

„Frauen haben es in Kunst und Kultur nicht leichter als in anderen Gesellschaftsbereichen“. Bei der Installierung der Frauenkulturwoche ars femina wollte man auf die künstlerische Tätigkeit der Frauen einen besonderen Akzent setzen. Dies gilt auch für die nunmehr bereits 19. Ausgabe. „Mit dieser Schiene wird bewusst der Fokus auf die künstlerisch tätige Frau gelegt. Die eigene Stimme, der eigene Blick, die eigene visuelle Sprache und eigene Körpersprache sollen Signalwirkung haben“, so Kulturstadträtin Elisabeth Asanger.

Eröffnet wird die „ars femina“ am Donnerstag, 7. März, mit einem neuen Programmpunkt, einem Podiumsgespräch im Rathaussaal. Unter dem Motto „Mode für alle?“ wird am Beispiel Textilien ein Abend gestaltet. Neben einer Modenschau und einem Filmbeitrag soll vor allem Gelegenheit zur Diskussion geboten werden.

Am Samstag, 9. März, zelebriert Monika Ballwein Songs der Beatles. In ihrer Version gibt es keine Gitarre, dafür aber jede Menge Seelen-Streicheleinheiten. Fortgesetzt wird das Programm mit einer Lesung von Iris Wolff. „So tun, als ob es regnet“, beruht auf sensiblen Beobachtungen, atmosphärisch dichten Dialogen und speziellen Figuren.

Am Mittwoch, 13. März, 19 Uhr, wird in der Rathausgalerie die Ausstellung „Menschenbilder“ von Melitta Progsch eröffnet. Neu ins Programm aufgenommen wurde auch das Kapitel Tanztheater. Erzählt wird die Geschichte von „ELA“ in einem interaktiven Prozess.

Am Samstag, 16. März, ebenfalls um 19 Uhr im Rathaussaal, gibt es eine CD-Präsentation und ein Konzert mit Sigrid Horn. Bei einem Dialogvortrag am Montag, 18. März, unter dem Titel „Damenwahl“ wird die Entwicklung der Lebenswirklichkeiten von Frauen anlässlich 100 Jahre Frauenwahlrecht thematisiert.

Den Abschluss der „ars femina“ macht das Filmdrama „Die göttliche Ordnung“, am Mittwoch, 20. März. Es spielt in einem kleinen Schweizer Dorf im Jahr 1971. Als sich die junge Hausfrau Nora öffentlich und kämpferisch für das Stimmrecht der Frauen in der Schweiz einsetzt, gerät der Dorf- und Familienfrieden ins Wanken.