„Lebenswald“: Ein Baum für jedes Neugeborene. ÖVP wird künftig für jedes Neugeborene in der Stadt Amstetten einen Baum pflanzen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 22. Oktober 2019 (04:34)
ÖVP
Die ÖVP will einen Lebenswald schaffen und künftig für jedes Baby in Amstetten einen Baum pflanzen (von links): Markus Brandstetter, Michaela Pfaffeneder und Christian Haberhauer.

„Wir möchten mit dem Lebenswald eine besondere Verbindung der nächsten Generation zu ihrer Heimatgemeinde herstellen. Sie sollen als Erwachsene sagen können, hier steht der Baum, der für mich gepflanzt wurde, hier sind meine Wurzeln“, sagen Michaela Pfaffeneder und Markus Brandstetter, die die Idee zu diesem Projekt hatten und es auch organisieren.

Starten will die ÖVP mit dem Lebenswald bereits im kommenden Jahr. Gespräche mit Grundbesitzern von zwei Flächen in der Doislau sind schon weit gediehen.

Geplant ist, einmal im Jahr die Eltern, die im Stadtgebiet wohnen, mit ihren Neugeborenen zu einem kleinen Fest einzuladen und dabei für jedes Baby einen Baum zu pflanzen. Die Kosten für die Setzlinge wird die ÖVP übernehmen. „Wir zeigen damit einmal mehr, dass man auch ohne großen Verwaltungsaufwand mit persönlichem Einsatz sinnvolle Projekte auf die Beine stellen kann“, sagt Brandstetter.

Auch Christian Haberhauer, Spitzenkandidat der ÖVP für die Gemeinderatswahl 2020, ist von der Idee begeistert. „Als Vater zweier Kinder gefällt mir das Projekt natürlich sehr, weil wir damit einen ganz besonderen Platz für die kommenden Generationen schaffen und durch die Pflanzung der Bäume zugleich auch etwas für die Umwelt tun.“ Der Lebenswald wird natürlich ein Mischwald sein. Als Bäume sollen nur solche Sorten ausgewählt werden, die in der Region heimisch sind, aber auch langfristig den sich verändernden klimatischen Bedingungen standhalten werden.

Starten wird die ÖVP mit dem Projekt in der Stadt, will es aber dann auch auf die Ortsteile ausweiten. „Auch dort haben wir schon erste Gespräche mit Landwirten über geeignete Grundflächen geführt. Unser Ziel ist es, dass auch für die Kinder in Ulmerfeld-Hausmening-Neufurth und in Greinsfurth-Mauer Lebenswälder für die Neugeborenen entstehen“, sagt Brandstetter.