Mindestens acht Listen bei Gemeinderatswahl. Parteien bringen sich in Stellung. SPÖ kürt am Dienstag bei Stadtkonferenz ihr Team. Listen sind eifrig dabei, die nötigen Unterschriften zu sammeln.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 22. Oktober 2019 (04:50)
Die Liste MANI bereitet sich für die Gemeinderatswahl vor (von links): Marcel Gasselsdorfer, Spitzenkandidat Manuel Ingerl und Unterstützerin Ronja Zelenka.
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Die Gemeinderatswahlen werfen ihre Schatten voraus. ÖVP, FPÖ und auch die NEOS haben ja schon ihre Listenführer präsentiert. Die SPÖ wird am 22. Oktober ihre Stadtkonferenz abhalten und es steht außer Zweifel, dass Bürgermeisterin Ursula Puchebner dort zur Spitzenkandidatin gekürt wird.

Auch das Führungsteam der SPÖ dürfte im Wesentlichen unverändert bleiben. Mit einer Ausnahme: Anton Katzengruber hat ja schon angekündigt, seine politische Karriere mit Ablauf der Gemeinderatsperiode zu beenden.

Noch keine Entscheidung bei „Alternative für Amstetten“

Neben den arrivierten Parteien dürften bei dieser Wahl so viele Listen antreten wie nie zuvor. Noch keine Entscheidung über eine Kandidatur hat die „Alternative für Amstetten“ getroffen. Die Bürgerliste „Für Amstetten“ hat hingegen bereits die notwendigen Unterstützungserklärungen bei der Gemeindewahlbehörde abgegeben.

Auch die Liste Wahl ist dabei, die nötigen Stimmen zu sammeln, ebenso die Liste MANI (Mutige Amstettner Nachtaktiv in Ibizia). „Die Vorgabe von 82 Unterschriften werden wir deutlich übererfüllen. Der Zuspruch aus der Bevölkerung ist hervorragend, die Gespräche mit den Menschen verdeutlichen, wie groß der Wunsch nach Alternativen zu den Proporzparteien mittlerweile ist“, sagt Spitzenkandidat Manuel Ingerl (29), Sachbearbeiter bei der Sozialversicherung.

Außer ihm werden auch noch Marcel Gasselsdorfer (27), Maler, und drei weitere Kandidaten auf der Liste stehen. „Es wird noch der eine oder andere dazukommen. Um mir das offen zu halten, werde ich den Wahlvorschlag erst relativ knapp vor Ende der gesetzlichen Frist einreichen“, sagt Ingerl.