Ardagger

Erstellt am 17. Januar 2019, 05:31

von Peter Führer

Tourismus: Boom bei den Nächtigungen. Die Gemeinde Ardagger verzeichnet einen starken Anstieg bei Nächtigungen. Man überschritt die 20.000-Marke.

Bürgermeister Hannes Pressl (links) gratulierte Schiffsmeister-Hausherr Bernhard Toferer zum „Nächtigungskaiser“.  |  Führer

Die Nächtigungszahlen in Ardagger explodieren. Waren es im Jahr 2017 noch insgesamt 15.902 Nächtigunge in der Gemeinde, stieg diese Zahl im Vorjahr auf 18.283 an.

„Das ist eine massive Steigerung. Auch für heuer dürfte es bereits viele Vorbuchungen geben. Diese Entwicklung ist aber nur dadurch möglich, dass die Betriebe sehr aktiv sind. Eine Entwicklung zu verschlafen kann man sich nicht leisten. Erfreulich ist auch, dass noch einmal 2.000 Wohnmobile dazukommen. In diesem Bereich haben wir uns fast verdoppelt“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl.

Als Gemeinde Ardagger liege man mit diesen Zahlen im Spitzenfeld der Region. Und das, obwohl es vor 15 Jahren gerade einmal 7.165 Nächtigungen gab. „Man sieht, überall dort, wo investiert wird, gibt es einen gewaltigen Anstieg“, so Ortschef Pressl weiter.

Nächtigungskaiser ist das Schiffsmeisterhaus

Einen solchen gab es etwa beim Schiffsmeisterhaus von Bernhard Toferer. Dort freut man sich mit 40 Betten über mehr als 3.800 Nächtigungen 2019. „Wir haben die Bettenanzahl im Vorjahr erhöht. Natürlich hat auch der Sommer mitgespielt. Auch der Radtourismus-Toursimus nimmt unter anderem durch die E-Bike-Fahrer stark zu. Immer öfter werden aber von unseren Gästen auch die vielfältigen Angebote im Mostviertel genutzt. Hier gibt es sehr viele Highlights und wenn jemand mehrere Tage bleibt, wirkt sich das natürlich auch in der Statistik aus“, analysiert Schiffsmeisterhaus-Chef Bernhard Toferer.

Dazu kam, dass es durch die Eisstock-WM in Amstetten und Winklarn Ende Februar/Anfang März 2018 auch zu dieser ansonst schwächeren Zeit vermehrt zu Buchungen kam. Zudem konnte man auch bei Firmennächtigungen einen Anstieg verzeichen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch heuer wieder ein ähnliches Ergebnis erreichen und uns vielleicht weiter steigern“, so Toferer.

Mittlerweile kann man in Ardagger Gäste aus aller Welt begrüßen. Waren es früher oft besonders oft Deutsche oder Niederländer, die den Weg in die Marktgemeinde fanden, kommen die Besucher heute aus aller Herren Länder. „Wir hatten schon Gäste von Alaskabis Neuseeland, aus Indien und auch aus Israel. Die Märkte gehen weltweit auf. Bei uns im Haus gibt es einen richtigen Mix“, verrät Toferer. Die Nähe zu Wien sei vor allem für die internationalen Touristen ein Ass im Ärmel.